Umweltzone: Handwerk stellt Filter in Frage

Die Umweltzonen zwischen Ostalb und Bodensee sorgen weiter für Verunsicherung im regionalen Handwerk. Derzeit geht es um ein neues Vorhaben des Verkehrsministeriums in Stuttgart, nach dem nur noch Baumaschinen mit Rußpartikelfiltern eingesetzt werden dürfen.

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Davon wären nach Schätzungen der Handwerkskammer Ulm etwa 2800 Bauunternehmen im Einzugsgebiet der Kammer betroffen.

Hauptgeschäftsführer Dr. Tobias Mehlich vermutet, dass vor allem Betriebe im Wohn- und Tiefbau rund um die Umweltzonen Ulm, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim betroffen wären. Mit der Neuregelung benachteilige die Politik genau diejenigen, die ihre Infrastrukturprojekte umsetzen sollen.

Mehlich steht auf dem Standpunkt: Es wäre wesentlich sinnvoller, den Lkw- und Schwerlastverkehr in den Städten einzudämmen. Denn viele Baumaschinen legten am Tag höchstens fünf Kilometer zurück, so dass sie für die Luftreinhaltung kaum relevant seien. Allerdings koste die Nachrüstung pro Maschine 2500 bis 15.000 Euro.

Stuttgart, Reutlingen und Tübingen sind demnach die ersten Städte, in denen nur noch nachgerüstete Maschinen zum Einsatz kommen dürfen. Mehlich: "Hier verteuert jeder Bagger und jede Planierraupe das Bauvorhaben einer Stadt und ihrer Bürger". Man dürfe sich somit nicht wundern, wenn die Baupreise weiter steigen

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