Umfrage auf swp.de: Zwei Drittel für spätere Sperrstunde

Wann soll Schluss sein mit dem Ausschank im Freien vor Kneipen und Lokalen in der Stadt? Das haben wir die Leser von swp.de gefragt. Zwei Drittel sind für eine Verlegung der Sperrstunde nach hinten, ein Drittel hält nichts davon.

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    Die Ulmer wollen draußen im Café sitzen - trotz Kälte, wie gestern zu sehen war. Dann aber halt vielleicht nicht ganz so lange. Foto: 
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    Screenshot der Umfrage auf swp.de Foto: 
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Wann soll Schluss sein mit dem Ausschank im Freien vor Kneipen und Lokalen in der Stadt? Diese Frage wirft der Ulmer Verein Stadtempfinden in einer Online-Befragung auf. Ihm genügt die bisherige, im Jahr 2007 getroffene Regelung, dass bis 23 Uhr im Freien gesessen, gegessen und getrunken werden darf, nicht mehr. "Stadtempfinden" strebt 0.30 Uhr als neue Sperrstunde an, wogegen sich der Verein Leben in der Stadt Ulm wehrt. Wir haben unsere Leser befragt, wie sie es gern hätten (siehe Screenshot). Mehr als 1200 Personen haben sich beteiligt. Von ihnen haben gut 300 - rund 25 Prozent - erklärt, sie würden gern noch länger draußen sitzen, "wenn man schon mal unterwegs ist". Weitere 21 Prozent derer, die mitgestimmt haben, vertraten die Ansicht, bis nachts um halb eins wäre gut, länger müsse es aber nicht gehen. Nochmals 21 Prozent meinten, Mitternacht genüge. Zwei Drittel sind also für eine Verlängerung der Sperrstunde für Außenbewirtschaftungen. Ein Drittel hingegen hält nichts davon. 

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Kommentare

26.08.2014 22:53 Uhr

Sperrstunden-Umfrage - witzig.

Naja. Erfreulicherweise entscheiden Konsumenten nicht immer und überall.

Eine Umfrage zum Thema 'Einkaufen - Wie hätten Sie es gerne?' - die würde wahrscheinlich auch grundsätzlich zum Ergebnis von 'länger' und 'rund um die Uhr' führen.

Ist ja verständlich, das Gastronomen an ihrer Umsatzmaximierung interessiert sind.

Weniger verständlich ist dann die verwendete Argumentationskette, das es ohnehin nur weniger Tage im Jahr betreffen würde:
(..) Bühler sagt – und wer wollte ihm derzeit widersprechen: „Wir haben nicht viele Abende, an denen es warm genug ist, um nach 23 Uhr draußen zu sitzen.“ (..)
http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Stadtempfinden-Petition-Sperrzeit-auf-0-30-verschieben;art4329,2753675

Wenn's ohnehin 'nicht viele Abende' betrifft, dann braucht man nichts zu ändern. So einfach ist das.

Und die Gstronomen wussten zum Abschluss ihrer jeweiligen Pachtverträge, wie lange sie den Umsatz im Freien maximieren konnten. Die den Gastronomiebetrieben nahen Mieter wussten auch, wie lange es 'draussen rund geht'.
Weshalb also zur Umsatzmaximierung mit dem putzigen Argument 'die Gäste wollen's ja - und es gibt ja ach so wenige Tage wo's eine Rolle spielt' grundsätzlich Sperrzeiten verkürzen?

Einfach so lassen, wie's ist. Und damit passt das schon. Für alle.

.

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26.08.2014 22:32 Uhr

die SWP darf doch nicht riskieren, daß ein ungewünschtes Ergebnis rauskommt!

... schließlich schreibt man ja fürs Stadtempfinden ;)

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26.08.2014 22:09 Uhr

Antwort auf „warum kann die SWP nicht die exakten Zahlen zu den Antwortmöglichkeiten...

Warum gibt man 3 Möglichkeiten für ein ja und weitere andere, das ist doch von Anfang an schon falsch.
Die Frage sollte doch lauten ja oder nein.

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26.08.2014 20:44 Uhr

warum kann die SWP nicht die exakten Zahlen zu den Antwortmöglichkeiten veröffentlichen?

... WARUM?

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26.08.2014 14:02 Uhr

sperrzeit,

Da man mit Zahlen gerne spielt und sie auch verfälscht, sage ich einfach, 1200 Stimmen das sin 1 & der Menschen in Ulm. Neu-Ulm und andere Lesen auch SWP und wenn ich das jetzt alles hochrechne uns studier dann kommt am Ende raus. Was wohl, über 95 Prozent oder so ist aber auch egal, es ist irgend wo im Bereich der Diktatur an Prozenten haben nicht abgestimmt und somit aber auch nicht gesagt das sie länger hocken wollen. Das ist doch eine über........

Also, es bleibt bei 23.00 Uhr.
Die Stadt gehört denen die da wohnen, die sagen auch wie lange im Freien gehockt wird.

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