Ulmer Preisträgerkonzert des Regionalwettbewerbs "Jugend musiziert"

Der Regionalwettbewerb von "Jugend musiziert" gab wieder viel Anlass zur Freude - wie beim Preisträgerkonzert zu hören und zu sehen war.

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Urkunden und strahlende Gesichter gab es beim Preisträgerkonzert von "Jugend musiziert" im Saal der Musikschule. Foto: Sophie Krauss

"Ein Abend voller Glanz und Ehre!" Stephan Schuh, Leiter der Ulmer Musikschule und Vorsitzender des Regionalausschusses "Jugend musiziert", meinte seine Lobesworte absolut ernst: Das Preisträgerkonzert im Musikschulsaal ist ein "Abend der Sieger". Und: "Wir sind sehr stolz auf euch."

Die Jungen und Mädchen, die am Mittwochabend ihre Urkunden und kleinere Präsente bekamen, sollten auch stolz auf sich selbst sein: Sie alle haben beim Regionalwettbewerb Preise geholt, die Besten fahren nun kommende Woche zum Landeswettbewerb nach Heidelberg. Trotz etlicher Änderungen wegen der Grippewelle gab es zahlreiche musikalische Kostproben zu hören: vom Knabensopran-Duo über allerlei Streicher- und Bläser-Darbietungen bis zum Gitarren-Duett; dabei erklang erfreulich viel reizvolle Musik des 20. Jahrhunderts.

Kulturbürgermeisterin Iris Mann zitierte Isaac Stern: "Das größte Verbrechen eines Musikers ist, Noten zu spielen statt Musik zu machen." Diese Kinder und Jugendlichen lernten, wie zu hören sei, wirklich Musik zu machen. Das sei bei allem Übungsaufwand "das größte Geschenk". Angesichts rückläufiger Teilnehmerzahlen in den Ensemble-Wertungen - wegen G 8 und außerschulischer Belastungen? - appellierte Stephan Schuh: "Musik braucht Freiräume."

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