Ulmer Linken ist Nahverkehr zu teuer

Seit dem 1. August seien die Preise im öffentlichen Nahverkehrsverbund Ding um 4,2 Prozent gestiegen. "Das ist unsozial, denn Mobilität muss für alle bezahlbar sein", sagt die Sprecherin der Partei Die Linke Ulm/Alb-Donau Kreis, Eva-Maria Glathe-Braun.

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Diese Preissteigerung sei eine Steigerung, die über der Inflationsrate liegt. Die Partei sieht in einer Preiserhöhung ein falsches Signal, das den öffentlichen Nahverkehr eher schwäche und gerade die Menschen ausschließe, für die der Nahverkehr unverzichtbar ist. Es seien vor allem Familien mit Kindern von dieser Erhöhung betroffen.

Dieser Entwicklung müsse gegengesteuert werden "und Überlegungen für ein Sozialticket gehören auch in unserer Region endlich auf die Tagesordnung", sagt Eva-Maria Glathe-Braun. In Karlsruhe und Mannheim beispielsweise gebe es solch ein Sozialticket bereits. Und: Auch die Verkehrsbetriebe profitierten davon, weil sie mehr Kunden haben und weniger Schwarzfahrer. Initiativen und Bündnisse arbeiteten aktiv kommunal und landesweit an diesem Thema. Deshalb sei es auch in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis an der Zeit, sich aktiv mit der Möglichkeit der Mobilität für alle auseinanderzusetzen. Die Linke will ihre Aktion fortsetzen, weitere Bündnispartner vor Ort suchen und im Dialog mit den Bürgern bleiben.

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