Ulmer Hospizwege

Wandern nach italienischer Art: Anlässlich des Jubiläumsjahrs der Ulmer Einrichtung veranstaltet das Hospiz einen Wandertag inklusive kulturellem Programm.

|

„Unser Motto war schon immer Bewegung. Und mittlerweile sind wir auf einem guten und ausgetretenen Pfad angekommen“, sagt Claudia Schumann, Geschäftsführerin des Ulmer Hospiz. Auch in der Bevölkerung finde das Hospiz immer mehr Unterstützung, sagte sie. Deshalb wolle man im Jubiläumsjahr nicht nur das 25-jährige Bestehen der ambulanten Hospizarbeit-, das 15-jährige der stationären- und das 10-jährige des Kinder- und Jugendhospiz feiern; man wolle auch etwas zurückgeben von dem, was man  an positiver Resonanz erfahre.

Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen des Ulmer Hospiz neben der großen Feierlichkeit am 13. Oktober im Stadthaus, die „Ulmer Hospizwege“ initiiert. Am 3. Juli findet die Wanderung statt, die nicht nur ein kulturelles Ereignis wird, sondern auch Gelegenheit zum Austausch bieten soll.

„Bei uns fragen oft Menschen an, was wir eigentlich tun, und wie wir es tun“, erklärte Andrea Müller-Götz die Idee für diesen Tag der Begegnung. Und weil sie selbst in Italien miterleben konnte, wie gesellig und faszinierend die Tradition des „Mangialonga“ sein kann, also zusammen zu wandern, zu essen und dazu Kultur geboten zu bekommen, kam ihr die Idee der Hospizwege. Unterstützt von Schumacher und Marion Weidenfeld, die die Hospizakademie leitet, wurde so ein Wanderprogramm zusammengestellt, das an acht Stationen die Gelegenheit bietet, innezuhalten und sich zu stärken. Die Stationen, die auf dem Weg vom Hospiz über die Festungsgemäuer und die Höhenwege in den Botanischen Garten, übers Ruhetal und zurück zum Hospiz führen, sind thematisch benannt. So heißt die Station auf der Trommelwiese etwa „Loslassen“, dort spielt die Trommelgruppe Rabodfaille.

„Gedacht ist der Wandertag auch für Familien“, sagt Weidenfeld, die hofft, dass sich um die 100 Personen zu dem geselligen Highlight des Hospiz anmelden werden. Geplant wurde für maximal 250 Personen. „Die laufen ja nicht alle zusammen“, sagte Müller-Götz. Jeder könne sein Tempo selbst wählen. Die letzte Station ist wieder das Hospiz. Für all die ehrenamtlichen Helfer, Angehörigen und Wanderer wird es dann das große Sommerfest geben.

Info Kartenvorverkauf gibt es im Hospiz Ulm und in der Buchhandlung Jastram bis zum 20. Juni.

Ulmer Hospizwege

Wanderung Beginn der Wanderung ist am Sonntag, 3. Juli zwischen 11 und 12 Uhr am Hospiz, Lichtensteinstraße 14/2. Ab 10:30 bekommt man dort eine Wanderkarte, in der alle „Rastplätze“ verzeichnet sind. Der Wanderweg ist ungefähr acht Kilometer lang.

Kosten Einzelpersonen zahlen 25 Euro, Familien 50 Euro. Der Preis ist inklusive Essen, Trinken und Kultur. Kartenvorverkauf im Hospiz Ulm und in der Buchhandlung Jastram bis zum 20. Juni.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Kuhberg: Was den Anwohner Sorge macht

30 Ulmer gehen mit dem Oberbürgermeister über den Unteren Kuhberg und sagen, was ihnen Sorgen macht. weiter lesen