Ulmer Feuerwehr im Jahr 2013 statistisch jeden Tag fünfmal ausgerückt

Genau 2051 mal im Einsatz: Obwohl der Ulmer Raum von größeren Katastrophen verschont blieb, war 2013 für die Feuerwehr ein ereignisreiches Jahr.

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Geehrte der Ulmer Feuerwehr zusammen mit dem Oberbürgermeister und den Kommandanten (von links): Armin Renz, Lothar Vetter, Helmut Schmittele, Walter Pfeiffer, Karl-Hans Held, der seit 50 Jahren Dienst tuende Franz Barth, OB Ivo Gönner, Gesamtabteilungs-Kommandant Bernhard Brauner und Gesamt-Kommandant Hansjörg Prinzing.  Foto: 

Wenn schon nicht hier, dann eben anderswo, um technische Hilfe zu leisten. Ein Beispiel dafür, dass die Ulmer Feuerwehr auch auf fremdem Terrain gebraucht wird, war ein schwerer Hagelsturm, der im Sommer 2013 über der Region Reutlingen tobte. Die Ulmer unterstützten ihre Kollegen eine ganze Woche lang.

Darüber und über viele weitere der exakt 2051 Einsätze des Jahres 2013 berichtete Hauptkommandant Hansjörg Prinzing auf der Hauptversammlung der Gesamtfeuerwehr in der Mehrzweckhalle Eggingen. Im Schnitt kommt die Ulmer Wehr auf mehr als fünf Einsätze pro Tag, wobei die Brandbekämpfung - 227 Brände waren es im Vorjahr - zwar nach wie vor im Mittelpunkt steht. Jedoch werden die Floriansjünger vermehrt auch zu Verkehrsunfällen gerufen oder sie müssen Menschen und Tiere aus Not- und Zwangslagen befreien.

Die Ulmer sind dabei von der schnellen Truppe. Die Statistik verrät nach den Worten Prinzings, dass die erste Löschgruppe in 90 Prozent aller Fällen innerhalb von zehn Minuten zur Stelle ist, im Schnitt brauchen die Wehrleute 7:24 Minuten.

Prinzings Botschaft auf der Versammlung, bei der langjährige Mitglieder geehrt wurden: Die Bürger sind im Fall von Bränden und Katastrophen in guten Händen. Jedenfalls rühmte der Feuerwehrchef das Zusammenspiel mit Rettungsdiensten und Polizei.

Wermutstropfen: 40 Prozent aller Ulmer haben einen Migrationshintergrund, jedoch gehört wie bundesweit nur ein Prozent der Menschen, die ihre Wurzeln in anderen Ländern haben, der Feuerwehr an.

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