Twitter spricht nicht alle an

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Stadthaus-Leiterin Karla Nieraad hat eine klare Haltung: "Alles, was in unserer Gesellschaft an Kommunikationsmöglichkeiten da ist, sollten wir nutzen." Daher werden die Infos, die auf Facebook gepostet werden, ebenso getwittert - auch wenn das Stadthaus erst gut 150 so genannte Follower hat. Das Neu-Ulmer Augus-Theater zählt bereits fast 800 Follower, der Internet-affine Heinz Koch twittert mehrmals täglich Neuigkeiten. Die ohnehin international ausgerichtete und gut vernetzte Walther Collection twittert ebenso regelmäßig.

Der Kurznachrichtendienst Twitter, bei dem Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen kommuniziert werden, erscheint wegen seiner Kürze aber nicht allen Kulturanbietern als ein geeignetes Medium. Und manche mögen sich einfach nicht verzetteln - es ist ja alles auch eine Frage der Kapazitäten. "Wir wollen lieber eine Plattfrom richtig gut betreuen, als auf vielen Kanälen halbherzig dabei sein," sagt Carolyn Ammann vom Ulmer Zelt. Im Theater Ulm sieht man das ebenso: "Man muss das, was man macht, richtig machen, sonst ist es nicht sinnvoll", findet Susanne Lemke. So konzentriert sich das Theater auf Facebook.

MySpace, eines der ersten erfolgreichen Netzwerke im Internet, hat dagegen mittlerweile zumeist ausgedient.

Einen Internet-TV-Sender betreibt die Kultur-Fahrschule am Ehinger Tor: Gesendet wird demnächst im Livestream auf der Seite KUFA1.TV und auf reservierten Bildschirmen bei Elektro-Einzelhändlern. abo

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