Truckracing: Schwabentrucker mit Iveco in Le Mans

Truckracing mit dem Team Schwabentruck aus Ulm: Eine Gruppe von Iveco-Fans schraubt an Sattelzugmaschinen herum, um sie noch leistungsfähiger zu machen. Und schaffte es am Nürburgring aufs Podest.

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Starke Optik und 1150 PS: Einer der zwei Schwabentrucks aus Ulm beim Grand-Prix im Juli auf dem Nürburgring.  Foto: 

Truckracing - das sind fast schon Formel-1-ähnliche Rennen, bei denen sich Lastwagen verschiedener Teams mit Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h messen. Dass nicht nur Fahrer aus den Rennställen von Mercedes oder MAN vorne mitmischen können, beweist das Team Schwabentruck aus Ulm.

Seit vier Jahren schraubt eine Gruppe von Iveco-Fans unter Leitung von Georg Glöckler an Sattelzugmaschinen herum, um sie noch leistungsfähiger zu machen. Auf Iveco-Trucks schaffte es das Team bereits 2011 und 2012 beim Mittelrhein-Cup am Nürburgring aufs Podest. Nun ist Iveco bei der privaten Initiative auch als Sponsor eingesteigen.

In der Saison 2013 blieb der Erfolg zwischenzeitlich aus. Doch das ist kein Grund zum Verzagen für das Team Schwabentruck: In den Wintermonaten wurden die Fahrzeuge für 2014 überarbeitet und nun wieder konkurrenzfähig gemacht, wie Teamleiter Glöckler erläutert. Und wie schafft es die Gruppe aus Ulm, mit den Trucks der Profiteams mitzuhalten? Darauf hat Glöckler eine eindeutige Antwort: ,,Mit viel Engagement und Herzblut seitens der Monteure und des Teams." Mit diesem Engagement und der finanziellen Unterstützung durch ihre Sponsoren sind die Ulmer dieses Jahr noch bei Rennen in Most (Tschechien) und zum Abschluss in Le Mans vertreten.

Außerdem können die Besucher auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover Ende September einen der zwei Trucks aus dem Rennstall bewundern. Er ist auf dem Stand des Truck- und Trailer-Vermieters und Sponsors Pema ausgestellt.

Auf der Automechanika in Frankfurt, die schon Mitte September beginnt, ist das Team sogar mit beiden Trucks vor Ort. Lkw-Fans haben dort auch die Möglichkeit, dem dreimaligen Europameister und Schwabentruck-Fahrer Gerd Körber bei Fahr-Events auf dem Freigelände zuzusehen. Der zweite orange-weiße Truck steht als Ausstellungsstück in der Empfangshalle der Messe. Und auch der Kfz-Nachwuchs macht mit: Azubis aus dem Iveco-Standort Frankfurt unterstützen das Team beim Reifenwechselwettbewerb.

Für Präsenz auf Messen ist also gesorgt. Bleibt zu hoffen, dass das Team in dieser Saison auch auf der Rennstrecke noch Erfolge einfährt. Auf dem Misano World Circuit in Italien konnte Gerd Körber bereits einen dritten Platz ergattern. Das Team kommt trotz starker Konkurrenz häufig unter die Top Ten. Vielleicht ist für die Ulmer Ivecos ja zum Saisonschluss nochmal ein Podestplatz drin.

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