Tonnentausch der Ebu im Plan

Die Auslieferung der Restmülltonnen läuft im Wesentlichen wie geplant, sagt der EBU-Chef. Das größte Problem: Manche Bewohner finden den Aufkleber mit ihrem Namen und der Behälternummer nicht.

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Am Aufkleber mit Adresse und abgekürztem Namen auf der linken Seite erkennt jeder seine eigene Tonne.  Foto: 

In Einfamilienhäusern gibt es meist kein Problem. Die Mitarbeiter der Firma c-trace, die für die Entsorgungsbetriebe Ulm (EBU) die neuen Restmülltonnen ausliefern, stellen eine Tonne vor die Haustür – und damit ist klar: Die gehört dort hin. Schwieriger wird es in Mehrfamilienhäusern. Dort stehen plötzlich etliche neue Müllbehälter am Straßenrand, und jeder Bewohner muss seine heraussuchen.

Dafür gibt es einen weißen Aufkleber auf jeder Tonne. „Einige haben Schwierigkeiten, ihn zu finden“, sagt EBU-Geschäftsführer Michael Potthast, der von etlichen Anrufen deswegen berichten kann. Der Aufkleber mit Behälternummer, Adresse, abgekürztem Namen des Besitzers und Barcode befindet sich an der linken Seite der Mülltonne – links, wenn man vor der Deckelöffnung steht.

Dass jeder seinen persönlichen Müllbehälter identifiziert, ist wegen des neuen Müllsystems wichtig, das ab Januar gilt. Dann wird mittels eines fest mit der Tonne verbundenen elektronischen Chips jede Leerung registriert. Zwölf Leerungen pro Jahr sind in der Gebühr enthalten, für jede weitere muss extra gezahlt werden. Die Höhe des Betrags richtet sich nach der Behältergröße.

Abgesehen von den Irritationen wegen des Aufklebers laufe die Aktion Tonnentausch bislang gut, berichtet Potthast. Aktuell hinke die Verteilung dem Zeitplan um einen Tag hinterher. Zwei-, dreimal seien Straßen verwechselt worden. Die Mülltonnen werden nach Abfuhrbezirken ausgeliefert, Start war vor einer Woche in Böfingen. Als nächstes ist der Bezirk 3 dran (Eselsberg).

Die Mitarbeiter der Firma c-trace gehen zudem nach Behältergröße vor. „Es kann also sein, dass die Mülltonne beim Nachbarn schon am Straßenrand steht, bei einem selbst aber noch nicht.“ Potthast rät zur Geduld: „Alle Gefäße einer Straße werden immer im Lauf eines Tages verteilt.“

Einige Bürger finden zudem einen Flyer in ihrem Briefkasten mit der Bitte, ihren Behälter „zwecks Prüfung“ am angegebenen Datum nochmals bereitzustellen. Potthast zählt einige Gründe auf: „Der Bürger hat einen Behälter vertauscht, es wurde eine falsche Größe ausgeliefert, der Scan hat nicht richtig funktioniert. . .“.

Bei manchen Behältern lassen sich die Deckel direkt nach der Auslieferung nicht schließen. „Das liegt an der Produktion und der Lagerung“, erklärt der EBU-Chef. „Nach ein paar Tagen gibt sich das von ganz allein.“

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