Tag des offenen Denkmals in Ulm

Am Sonntag, 8. September, findet wieder ein "Tag des offenen Denkmals" in Ulm statt. Unter dem Motto "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ werden in Ulm z.B. der Salzstadel, die Volkshochschule, das Fort Oberer Eselsberg und das Münster vorgestellt.

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  • Theater Ulm 1/3
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  • Seelturm Brunnenwerk 2/3
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  • Minnesänger 3/3
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Am Sonntag, 8. September, findet auch in diesem Jahr wieder ein "Tag des offenen Denkmals" in Ulm statt. An diesem Tag öffnen sich die Türen zu denkmalgeschützten Gebäuden aus mehreren Jahrhunderten, die ansonsten nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind oder die unter einem ganz neuen Aspekt vorgestellt werden. Vom Mittelalter bis in die Moderne: Der Tag des offenen Denkmals ermöglicht eine Zeitreise und eröffnet neue Perspektiven. Der Eintritt ist frei, die Teilnahme an den Führungen kostenlos.

In Ulm werden neben dem historischen mittelalterlichen Festsaal der Patrizier - dem sog. Minnesängersaal im „Reichenauer Hof“- auch wieder der Salzstadel, die Volkshochschule, das Fort Oberer Eselsberg sowie das Münster, wo es in diesem Jahr insbesondere um die Restaurierung der Chorfenster geht, vorgestellt. Erstmals dabei ist -trotz laufender Sanierungsarbeiten- das Ulmer Theater, dessen sechseckige Grundrissstruktur ungewöhnlich ist.
Einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht auch das Europe direct-Büro im "Engländer". Interessierte sind eingeladen zu Führungen mit neuen Forschungsergebnissen zur Verwandschaft Albert Einsteins in Ulm. Darüber hinaus kann man sich anhand von Führungen im Seelhausbrunnenwerk beim Zundeltor über die spannende Geschichte der Ulmer Wasserversorgung informieren.

Der seit 1993 bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordinierte Tag des offenen Denkmals geht zurück auf die vom Europarat 1991 initiierten „European Heritage Days“. Mittlerweile findet ein solcher Tag in allen europäischen Ländern statt.

Dieses Jahr steht der Tag in Deutschland am 8. September unter dem Motto „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“. Das bewusst weitgefasste Motto soll in diesem Jahr die zentralen Fragen der Denkmalpflege in den Mittelpunkt stellen: Was ist wert, erhalten zu werden und weshalb? Was macht Denkmale unbequem, wann und für wen? Das Motto ist aber nicht bindend und so werden auch andere Beispiele wertvoller historischer Bausubstanz bzw. denkmalgerechter Restaurierungen, Renovierungen und Sanierungen gezeigt.
Im Jahr 2012 luden bundesweit am Tag des offenen Denkmals weit über 8.000 historische Bauten, Parks, bewegliche Denkmale und archäologische Stätten zur Besichtigung ein. Mehr als 4,5 Millionen Besuchern belegen das große öffentliche Interesse an den Kulturdenkmalen. Groß ist inzwischen auch die Bereitschaft von Denkmalbesitzern, ihre Bau- und Bodendenkmale an diesem Tag zu präsentieren.
 
Eine Übersicht über die bundesweit laufenden Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de


 
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