Studienreise der Schillerschule Erbach Tag 3: Türkei erfahren - Demre/Myra oder Kale?

Die geplante Abfahrt um 7.00 Uhr verzögert sich um ca 45 Minuten, weil mehrere Schüler/innen Probleme mit dem Weckerstellen hatten.

|
Wir fahren dann zügig in Richtung Antalya, der siebtgrößten Stadt der Türkei mit ca 2,3Mio. Einwohner. In den Sommermonaten gastieren in der Region Antalya allerdings über 12 Mio. Menschen, sodass Antalya nach Istanbul dann die zweitgrößte Stadt der Türkei wird. Wir passieren nach ca. 100 km die Talstation der größten Seilbahn der Türkei, die zum 2300 m hohen Berg Saklicent führt, dem Skigebiet nahe dem Mittelmeer.
Die gut ausgebaute Nationalstraße 400 führt dann vierspurig an Kemer vorbei in Richtung Finike, bis dann die letzten km in Serpentinen mühsam Richtung Demre überwunden werden.

Die Provinzstadt Demre hat in ihrer über 3000-jährigen Geschichte mehrere Namen bekommen. Die Lykier bestatteten ihre Könige und Seefahrer vor 2.500 Jahren in Felsengräbern bzw in Steinsärgen, die wie umgedrehte Schiffe aussehen. Wir besichtigen die große Grabanlage mit dem ca. 15.000 Zuschauer fassenden Theater aus der Römerzeit. Als die Stadt noch Myra hieß, residierte der Bischoff Nikolaus aus der Provinz Kalkan. Der Legende nach verdanken wir diesem Mann die guten Gaben am 6. Dezember. Um die Kirche herum sind Nikolausstatuen zu sehen. Den leeren Sarg von Nikolaus kann man nur gegen eine hohe Eintrittsgebühr in der verfallenen Kirche ansehen. Die Gebeine von Nikolaus haben Seefahrer aber schon früh nach Bari gebracht, der Heimatstadt von Nikolaus.

Die Zeit drängt, und wir fahren in Richtung Kekova, einer im Mittelmeer versunkenen Stadt. Wir gleiten in einem Holzboot über kristallklares blau und türkisfarbenes Wasser der Ägäis. Einige Hausmauern und Treppen sind noch zu erkennen. Ein Erdbeben hat den Meeresspiegel ansteigen lassen und das Dorf überschwemmt. Die viel zu lange Anreise läßt keine Zeit mehr für ein gemütliches Essen, sodass wir kurz bei einem Bäcker halten um Snacks zu besorgen. Wir fahren die über 250 km zurück, kommen in Antalya in die Rushhour und kehren erst wieder um 20.00 Uhr zurück.
Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Ratiopharm geht unruhigen Zeiten entgegen

Nach dem von Konzernmutter Teva verkündeten Sparpaket stehen aus Sicht des Managements schwere Entscheidungen an. Die IG BCE kritisiert die Massenentlassungen. weiter lesen