Sternsinger in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis

Weihrauch, einen Stern und natürlich die Kasse haben Sternensinger immer dabei. Drei hat die SÜDWEST PRESSE befragt, was einen guten Sternensinger ausmacht.

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Caspar Nina Gruber (10, vorne), Balthasar Laura Hilsenbeck (12) und Sternträger Lukas Linke (11) auf dem Weg durch die Stadt. Foto: Werner Gallbronner

Ihr seid zu dritt als Sternsinger unterwegs. Wer ist wer?
LAURA: Ich bin Balthasar, Nina ist Caspar und Lukas ist der Sternträger. Melchior haben wir keinen, weil der dieses Jahr keine Lust mehr hatte. Also machen wir den eben alle zusammen.

Drei Gründe, warum Ihr Sternsinger macht. . .
LAURA: Weil wir armen Kindern helfen wollen. Auch weil es Spaß macht und wir Süßigkeiten bekommen. Für mich ist das Sternsingen Teil meiner Firm-Vorbereitung.

LUKAS: Mein Bruder war auch schon als Sternsinger unterwegs.

NINA: Mich hat man gefragt, ob ich mitmachen will.

Drei Dinge, die ein Sternsinger unbedingt dabei haben muss. . .
LAURA: Weihrauch, den Stern und die Kasse.

NINA: Die richtigen Heiligen Drei Könige hatten außer Weihrauch und Gold auch noch Myrrhe dabei, aber das haben wir nicht.

Drei Lieder, die ein Sternsinger können muss. . .
LAURA: Ich kenn nur zwei. "Wir kommen daher aus dem Morgenland" und "Wir folgen einem Stern". Aber wir singen sowieso nur selten, weil unsere Sprüche schon so lange dauern und dann fürs Singen keine Zeit mehr ist. Das dauert den Leuten zu lange. Die Sprüche sind aber Pflicht. Jeder hat seinen eigenen Spruch. Den von Melchior sagen wir zusammen.

Drei Dinge, die ein Sternsinger auf keinen Fall tun darf. . .
NINA: Gott verspotten.

LUKAS: Geld aus der Kasse nehmen.

LAURA: Weihrauch verschütten.

Drei Dinge, die Euch beim Sternsingen nerven. . .
LUKAS: Schlechtes Wetter.

NINA: Wenn uns jemand die Türe vor der Nase zuschlägt. Darüber rege ich mich auf.

LAURA: Es gibt auch Leute, die unfreundlich sagen, dass wir gleich wieder verschwinden sollen.

Drei Dinge, die Sternsinger am liebsten zu Mittag essen. . .
LAURA: Spaghetti, Spaghetti, Spaghetti. Aber Pommes und Burger haben wir auch schon bekommen. Das war auch gut.In Stadt und Region sind jetzt wieder die Sternsinger aus den katholischen Gemeinden unterwegs. Sie ziehen von Haus zu Haus, schreiben den Segen "20*C+M+B*14" (Christus mansionem benedicat übersetzt Christus segne dieses Haus) an die Türen. "20" und "14" stehen für das Jahr. Die Sternsinger sammeln Geld für Kinderhilfsprojekte. Das Sternsingen 2014 steht unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder".

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