Stefanie Heinzmann begeistert Ulmer Zelt Besucher

Das war ein Highlight: Mehr als 1000 Zuhörer feierten im Ulmer Zelt die Sängerin Stefanie Heinzmann, die dort ein grandioses Konzert gab.

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Nach langer Anreise und Stau auf der Autobahn voller Bewegungsdrang: Stefanie Heinzmann auf der Bühne des Ulmer Zelts.  Foto: 

Bereits acht Jahre ist es her, dass ein junges Schweizer Mädchen mit einer großartigen Stimme bei Stefan Raabs Casting Show auf der Bühne stand, siegte und mit ihrem ersten produzierten Album „Masterplan“ Doppelplatin abräumte. Anders als andere Casting-Show-Sieger hielt sich Stefanie Heinzmann seitdem beständig in den Charts und stellte im fast ausverkauften Ulmer Zelt ihr viertes Album „Chance Of Rain“ vor.

Pünktlich wurden die Tore geöffnet und bereits wenige Minuten später stand ein Publikum, das im Schnitt doch um einige Jahre älter war als die 27-jährige Künstlerin, dicht gedrängt und in freudiger Erwartung im Zelt. Wiederum nur wenige Minuten später betrat die Band die Bühne und groovte sich ein. Dann kam bejubelt eine zierliche kleine Person mit langen Haaren, Brille und Sommersprossen auf die Bühne, und der Groove der Band entwickelte sich zu „On Fire“, dem ersten Hit des Abends.

Als dann die Stimme von Stefanie Heinzmann einsetzte, stand buchstäblich das Zelt in Flammen. Eine Stimme, die einer Souldiva mit 100 Kilo mehr auf den Rippen zur Ehre gereicht hätte. Das gesamte Publikum begann mitzuwippen und verlor den Groove bis um Ende des Konzertes nicht mehr.

Aber auch Stefanie Heinzmann zeigte sich begeistert, sie genoss die Atmosphäre des Ulmer Zeltes und hatte so richtig Bock, zu feiern und zu tanzen. Mit einer großartigen Band und zwei brillanten Backgroundsängerinnen brachte sie an diesem Abend Pop, Funk und Soul vom Allerfeinsten auf die Bühne.

Das Publikum sang und klatschte mit, ganz so, wie sie es wollte. Und es gefiel ihr zunehmend. Morgens noch in Köln gestartet, standen sie stundenlang auf der Autobahn im Stau. Es schien, als musste dies durch einen unbändigen Bewegungsdrang überkompensiert werden. Sie tanzte im Einklang mit ihren Backgroundsängerin oder fast selbstvergessen allein auf der Bühne. Diese Begeisterung für ihre Musik war völlig authentisch, und das Publikum spürte das. Stefanie Heinzmann ließ es teilhaben, mitklatschen und mitsingen und war fasziniert, wie lautstark sich die Menge einbrachte.

Natürlich kamen dann auch die großen Hits wie „Diggin‘ In The Dirt“ oder „My Man Is A Mean Man“, die alle Fans aus dem Radio kennen. Aber es gab auch solche Perlen wie ein grandioses „Uptown Funk“-Cover Mark Ronsons im Mix mit Michael Jacksons „Jam“. Das begeisterte Publikum erklatschte sich drei Zugaben.

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