Staus am Bahnhof sollen wieder aufhören

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Im Zuge der Bauarbeiten am Hauptbahnhof kam es zuletzt zu zähen Staus zwischen Zinglerberg und Theater-Kreuzung bei der Fahrt stadteinwärts. Das war nicht zuletzt ein Thema beim CDU-Roundtable zum Handel (wir berichteten). Es herrschte die Meinung, dass diese Staus schon ziemlich lange anhielten, obwohl in früheren Bauphasen meist mit neuen Ampelschaltungen Abhilfe geschaffen wurde. Am Samstag kehrten sogar Autofahrer von auswärts auf Höhe Deutschhaus entnervt wieder um.

Doch das Rathaus verspricht Abhilfe bis Ende November. Dann wird die Blockade an der vielbefahrenen Kreuzung Olgastraße/Wengengasse/Neutorstraße aufgelöst, erläuterte Harald Walter von der Koordinierungsgruppe Großprojekte. Derzeit gibt es nur eine Spur Richtung Osten auf der Olgastraße inklusive Abzweigung Wengengasse. Deshalb staut sich der Verkehr bis zurück zu C & A. Die zweite Spur führt nun wieder Richtung Neutostraße. Es sollen Mitte übernächster Woche aber drei Spuren werden – beginnend etwa am Neubau der Bürgerdienste, also westlich der Handwerkskammer. Walter ist zuversichtlich, dass der Verkehr auf dieser wichtigen Zufahrt zur Innenstadt dann wieder vernünftig fließt.

Er verneinte vehement, dass die jetzige Situation schon ein Vorbote der neuen Einspurigkeit auf der stadtzugewandten Seite der Friedrich-Ebert-Straße ist: „Das ist nicht vergleichbar mit dem normalem Betrieb.“ Die Theater-Kreuzung, die derzeit die Staus verursacht, sei der „am meisten belastete Verkehrsknoten“  der Stadt Ulm und habe einfach baustellenbedingt nicht ihre normale Leistungsfähigkeit. Die Neuschaltung von Ampeln sei an der Stelle auch nicht ohne weiteres möglich: „Das ist eine hochkomplexe Geschichte, das hat Auswirkungen auf alles.“

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