Start der Sommerlichen Ulmer Musiktage

In der 34. Auflage lockt die Reihe wieder an reizvolle Orte.

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Renaissance, Hochromantik und gemäßigte Moderne im Kaisersaal Wettenhausen, Frühbarock im Ulmer Winkel, Bach in Obermedlingen und Steinhausen, Konzertlesung in der Martin-Luther-­Kirche: Die Sommerlichen Ulmer Musiktage locken wieder mit einem musikalisch, kunsthistorisch und architektonisch reizvollen Programm, zusammengestellt vom künstlerischen Leiter Christoph Denoix. Zum 34. Mal findet die Konzertreihe bereits statt.

Renaissance-Vertonungen von Petrarca-Lyrik, zeitgenössisch, doch bekömmlich vertonte Shakespeare-Texte, aber auch Brahms’ Liebesliederwalzer gibt es zum Auftakt am kommenden Wochenende: am Samstag, 20.45 Uhr, im Ulmer Stadthaus und am Sonntag, 16 Uhr, im Kloster Wettenhausen. Die Ausführenden sind das Calmus Ensemble Leipzig, der Vox Humana Kammerchor Ulm und das Klavierduo Ferhan & Ferzan Önder.

Etwas richtig Originelles steht am 9. Juli auf dem Programm: „Rad trifft Barock  – Fahrt zum Konzert“, eine Orgel-Radtour mit Joseph Kelemen. Los geht es um 16.30 Uhr auf dem Ulmer Marktplatz, dann gibt es um 17 Uhr in der Sankt-Ulrich-Kirche Pfuhl (mit Musik von Bach), um 18.15 Uhr in der Nikolauskirche Steinheim (mit Kompositionen Pachelbels) und um 19 Uhr in Sankt Peter & Paul Holzheim (mit Werken des norddeutschen Barock) ein jeweilig halbstündiges Konzert des Neu-Ulmer Organisten – bevor die Rad-Musik-Tour in einem Holzheimer Biergarten ausklingt.

Die schönste Dorfkirche

„Barock bis Mozart“ heißt es am 15. Juli, 20 Uhr, in der Klosterkirche Obermedlingen und am 16. Juli in der barocken Wallfahrtskirche Steinhausen bei Bad Schussenried, die als „schönste Dorfkirche der Welt“ firmiert. Kantaten und Konzerte von Bach und anderen werden dargeboten von der Camerata Ulm, dem Bass Stefan Geyer, der Oboistin Ursula Mahlert und dem Kammerchor Vox Humana Ulm unter Leitung von Christoph Denoix.

Den Abschluss der seit 60 Jahren stattfindenden Sommerlichen Ulmer Musiktage bildet eine Konzertlesung in Gedenken an Christoph Probst (1919-1943), der zum Kern der Weißen Rose gehörte: Am 23. Juli, 20 Uhr, gibt es in der Martin-Luther-Kirche Texte und Musik zum Thema Erinnerung. Der Schauspieler Peter Weiss liest aus dem Buch „Alexander Schmorell, Christoph Probst: Gesammelte Briefe“ von Christiane Moll, das E. T. A. Hoffmann-Trio spielt Werke von jüdischen Komponisten.

Infos Karten gibt es online unter
www.reservix.de und beim SÜDWEST PRESSE-Ticketservice. Mehr Infos unter www.ulmermusiktage.de

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