Starkes erstes Halbjahr bei Evobus

Am Standort in Neu-Ulm werden derzeit Überstunden abgebaut. Daimler bleibt  Marktführer in Westeuropa.

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Die Zeit der Schließtage hat im Evobus-Werk in Neu-Ulm im dritten Quartal begonnen. „Das ist normal“, erklärte am Freitag Daimler-Buschef Hartmut Schick. Während im Frühjahr vor allem Reisebusse eben in Neu-Ulm produziert würden, sei jetzt bei den in Mannheim gefertigten Stadtbussen Hochsaison. „Das erste Halbjahr war in Neu-Ulm stark“, sagte Schick. Die Zahl der Mitarbeiter sei mit derzeit 3519 stabil. Erst Ende September verkündete Daimler die Neustrukturierung des Standorts, der künftig ein reines Kompetenzzentrum für Reisebusse ist.

Die Bussparte konnte weltweit im dritten Quartal ihren Absatz um 17 Prozent auf 7213 Fahrzeuge steigern, vor allem wegen des in Brasilien wieder anziehenden Geschäfts mit Fahrgestellen. In Deutschland blieb der Absatz von Bussen konstant (568). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank dagegen um 42 Prozent auf 26 Millionen Euro. Das liege an den steigenden Absatzzahlen in Lateinamerika, die sich aufgrund negativer Wechselkurseffekte und einer sehr hohen Inflation stark auswirkten. Die Marktführerschaft in Westeuropa und Lateinamerika soll gehalten werden.

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