Stadt wickelt Solarstiftung Ulm/Neu-Ulm ab

Die Solarstiftung Ulm/Neu-Ulm hat ihre Zeit gesehen. Ihr Vermögen wird für weitere nachhaltige Initiativen umgewandelt. Das hat OB Ivo Gönner beim Ulmer Initiativkreises nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (UNW) angekündigt.

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Wie er auf Nachfrage erklärt, sei eine derartige Solarförderung nicht mehr nötig in Zeiten eines Erneuerbaren-Energie-Gesetzes und vieler Vergünstigungen, die man dafür zum Beispiel beim Hausbau bekommt. "Die Stiftung hat ihren Zweck erfüllt in Ulm." Und soll stärker auf ihr Ziel der Nachhaltigkeit ausgerichtet werden. "Wir wollen in Abstimmung mit dem UNW einen Betrag aus dem Stiftungskapital für nachhaltige Projekte zur Verfügung stellen." Die Stiftung selbst ist dann nicht mehr operativ tätig, wird aber zunächst beibehalten und mit dem abschmelzenden Kapital abgewickelt.

Die Stiftungsprofessur an der Hochschule Ulm, für fünf Jahre aus dem Stiftungskapital finanziert, ist mittlerweile umgewidmet und im Institut für Energie- und Antriebstechnik aufgegangen. Die Solarflotte auf der Donau, bestehend aus dem Solarboot RA 31 und der Solarfähre, die am Fischerplätzle verkehrt, soll aus dem verbliebenen Vermögen in anderer Form weiterbetrieben werden. Die Solarstiftung Ulm/Neu-Ulm ist 1995 gegründet worden und im Ulmer Solarjahr 1996 in die Offensive gegangen, als der Berblinger-Flugwettbewerb auf Solarflugzeuge ausgerichtet war.

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