Stadt macht Druck beim Citybahnhof

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Die Planungen rund um den Citybahnhof gehen Stadträten und Stadtspitze nicht schnell genug voran. Zwei Themen liegen ihnen besonders am Herzen, zeigte sich bei den Haushaltsberatungen: die barrierefreie Erreichbarkeit der Bahnsteige und der Bau des Pendler-Parkhauses auf der Westseite der Gleise. „Wir brauchen das Park & Ride-Parkhaus möglichst schnell“, sagte OB Gunter Czisch. Bauherr ist derzeit die Deutsche Bahn, doch das muss nicht so bleiben. „Wenn die Bahn nicht baut, bauen wir und steigen als Investor ein.“ Das Parkhaus müsse zügig entstehen.

Die mangelnde Barrierefreiheit des Hauptbahnhofs ist für Dorothee Kühne (SPD) ein Ärgernis. Auch wenn die von der Stadt gewünschte unterirdische Passage bis zur Schillerstraße in absehbarer Zeit nicht möglich sei, barrierefreie Bahnsteige könnten nicht warten. „Ein unmöglicher Zustand“, schimpfte Kühne. Die Stadt müsse den Druck erhöhen.

Die Bahn habe vor, die Bahnsteige spätestens Ende 2018 über den Steg und einen zweiten Aufzug erreichbar zu machen, sagte Baubürgermeister Tim von Winning. Kühne ist damit nicht zufrieden: Sie sei zwar „besser als nichts“. Die Wege von Bahnsteig zu Bahnsteig seien über den Steg aber bei kurzen Anschlusszeiten zu lang. Kühne fände es besser, die Bahnsteige über die unterirdische Passage zu erreichen.

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