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    Weit gereister Gast: Ann Dorzback (91) lebt in Kentucky, kommt aber alle Jahre wieder in ihre Heimatstadt Ulm.
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Die verlegte Schwörfeier

Es gibt Fehler, die darf man in der Zeitung einfach nicht machen. Vor allem nicht am Nationalfeiertag der Ulmer, dem Schwörmontag. Beispielsweise eine falsche Uhrzeit für den Beginn der Schwörfeier abdrucken, und das auch noch prominent auf der ersten Lokalseite. So geschehen in unserer gestrigen Ausgabe. Die Schwörfeier begann natürlich nicht um 13 Uhr, sondern wie immer um 11 Uhr. Was an vielen anderen Stellenin unserem Blatt auch völlig richtig zu lesen war. Nur an einer Stelle eben nicht - und das haben einige Leser bemerkt und bei uns angerufen oder uns gemailt. Die erbosten Kommentare dazu waren zum Teil heftig, und ausbaden musste es unser Sekretariat, das dafür gar nicht verantwortlich war. Wir entschuldigen uns natürlich für den Irrtum. Auf jeden Fall waren um 11 Uhr, pünktlich zu Beginn der Feierlichkeiten, die Reihen auf dem Weinhof dicht geschlossen. Ob um 13 Uhr ein paar zur falschen Uhrzeit erschienen sind? Das ist schwer zu sagen, denn da tummelten sich noch einige Besucher, die pünktlich zur Schwörfeier gekommen waren. Um 11 Uhr.

Ulm-Treue

Keine Schwörwoche ohne Ann Dorzback. Mit 17 floh sie mit ihrer jüdischen Familie von Ulm in die USA. Sie blieb. Aber sie blieb auch ihrer alten Heimat verbunden - und ihrer Ulmer Freundin Ruth Bochtler. Heute sind die beiden Damen 91 Jahre alt. Und, wie in ungezählten Jahren zuvor, gab es zur Schwörwocheein Wiedersehen. Arm in Arm schlenderten die Freundinnen nach der Schwörfeier strahlend zum Empfang ins Rathaus. Zwei Wochen bleibt Ann Dorzback, die in diesem Jahr mit besonders großer Entourage aus Louisville, Kentucky angereist ist: Acht Familienmitglieder begleiten sie auf ihrer Reise in die alte Heimat. Zum ersten Mal wird die 91-Jährige nun aber alle ihre vier Kinder in Ulm um sich haben. Eine Tochter indes fehlte am gestrigen Schwörmontag noch, sie kommt nach. Und, so verriet uns Schwiegersohn Robert, wenn Ann Dorzback im kommenden Jahr wieder zur Schwörwoche anreist, ist die Familie noch größer. Im Dezember erwartet die 91-Jährige ihren ersten Urenkel. . .

Weniger gut behütet

Es gab Jahre, da zeigte sich während der Schwörfeier auf dem Weinhof kaum eine Frau in den ersten Sitzreihen unbehütet. Stilbildend hierbei: Stadträtin und passionierte Hut-Trägerin Helga Malischewski. Jüngst 70 geworden, schützte auch in diesem Jahr eine schmucke Kopfbedeckung - Malischewskis"Ulmer Modell" in Schwarz/Weiß - ihr Haupt vor Wind und Sonne. Indes: Um sie herum ist es in den Stuhlreihen haariger geworden, die Hut-Dichte der Damenwelt hat merklich abgenommen. Auch wenn freilich wieder etliche Modelle von dezentem Schwarz bis zu knalligem Pink bewundert werden konnten. Noch etwas fiel ins Auge: Mann trägt nun vermehrt Hut zur Schwörfeier. Aber Strohhut bitteschön.

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