SPD setzt sich für Flüchtlinge ein

Der Ulmer SPD-Kreisverband will sich offensiv für Flüchtlinge einsetzen. Dorothee Kühne, Fraktionsvorsitzende im Rathaus, rief die Mitglieder jetzt dazu auf, sich bei den Veranstaltungen einzubringen, die über den Bau von Unterkünften in den Stadtteilen informieren.

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In Wiblingen stößt das Vorhaben wie berichtet auf Widerstand. Dass es in der Weststadt damit gut läuft, zeigt für die Stadträtin, dass 20 Jahre Sanierung im Stadtteil unter dem Siegel der Sozialen Stadt fruchteten.

Stadtratskollege und OB-Kandidat Martin Rivoir plädiert nicht zuletzt deswegen dafür, beim weiteren Wohnungsbau auf "weiche Faktoren" und die "soziale Infrastruktur" nach dem Vorbild der Weststadt zu setzen. Zur Flüchtlingsfrage sagt er: "Es gibt da kein Deut an Zurückweichen: Wir müssen diese Leute unterbringen, ihnen Schutz bieten und dafür sorgen, sie zu integrieren." Jeder Stadtteil müsse dazu seinen Beitrag leisten.

Der Gemeinderat hat beschlossen, ankommende Flüchtlinge mit Neu- oder Umbauten auf die Stadt verteilt unterzubringen, in Böfingen, Wiblingen, der Weststadt, am Eselsberg. Die Möglichkeiten in der Gemeinschaftsunterkunft in der Römerstraße sind ausgereizt.

Fritz Glauninger kann sich vorstellen, einen Initiativkreis aus der SPD heraus für die Flüchtlingsarbeit einzurichten. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis verwies auf die Projekte der Ulmer Jusos dazu.

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Kommentare

26.07.2015 15:38 Uhr

Verteilung der Gemeinschaftsunterkünfte

meines Wissens nach sind alleine in Wiblingen mindestens 3 Standorte für die Unterbringung der Flüchtlinge geplant. Ich würde gerne wissen wie viele der geplanten Gemeinschaftsunterkünfte in den Villengegenden wie Galgenberg oder Michelsberg gebaut werden sollen. Schließlich sollten alle Ulmer die gleichen Chancen haben die ankommenden Flüchtlinge zu integrieren.

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