Sommerbühne: Zum Schluss noch eine Klangwelle

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Die 13. Spielzeit der Sommerbühne am Blautopf endet am Sonntag, 19 Uhr, mit einer Premiere, mit einer Band, die in dieser Besetzung das erste Mal auf der Bühne steht. „Klangwelle“ heißt sie und besteht aus bestens bekannten Musikern aus der Region: Saxophonist Dieter Kraus, Jazz-Gitarrist Uwe Lange, Bassist Michael Weigler sowie die Vibraphonistin und Percussionistin Vanessa Porter.

Doch das Quartett steht in Blaubeuren nicht nur das erste Mal gemeinsam auf der Bühne, das zentrale Stück wird ein Werk des ägyptischen Komponisten Mohamed Basha sein. Dessen Saxophon-Konzert hatte Dieter Kraus vor zwei Jahren in Kairo uraufgeführt. Mittlerweile hat Kraus das Konzert für die Klangwellen-Besetzung eingerichtet: Und diese kammermusikalische Version wird in Blaubeuren erstmals überhaupt erklingen. Dazu gibt es Coverversionen von Wayne-Shorter- und Pat-Metheny-­Titeln.

„Uwe Lange und ich kennen uns schon seit Jahrzehnten, sind uns immer wieder über den Weg gelaufen und haben immer wieder davon gesprochen, doch mal was zusammen zu machen“, erzählt Kraus. Über den Weg gelaufen sind sich die Musiker auch oft im Theater Ulm, wo sie mit ihren Instrumenten, die eben nicht zur klassischen Orchesterbesetzung gehören, seit Jahrzehnten die erste Wahl sind, wenn elektrische Gitarre oder Saxophon zu besetzen sind.

Nahezu namensgleich geht es am Blaubeurer Finalabend weiter, denn als zweite Band geht das Quartett Klangcraft auf die Bühne: Schlagzeuger Hermann Kock hat bereits mit dem Sagmeister Trio Topseller-Alben aufgenommen, Bassist Moritz Grenzmann verbindet Akkordtappings, Flageoletts und Basstöne zu einem einzigartigen Stil, Pianist Manuel Seng ist mehrfacher Preisträger von „Jugend musiziert“ und ein Tastenvirtuose in den Sparten Klassik und Jazz. Mit Sängerin Judith Erb mixen sie Pop, Jazz und Worldmusic.

Pimpy Panda am Samstag

Bereits am Samstag, 19.30 Uhr, gastiert Pimpy Panda auf der Sommerbühne, ein Quartett mit Musikern aus New York, Riga und Bielefeld. Neben Bandgründer Daniel Hopf (Bass), der schon mit Philip Lassiter, Cosmo Klein und Ricky Lawson gespielt hat, sind auch der „Voice of Germany“-­erprobte Sänger Nico Gomez und Alana Alexander dabei, deren reife Soulstimme ihr Gospel-Erbe und die Jazz-Ausbildung in Manhattan spüren lässt. Begleitet werden sie auch von Alexander Lipan und Tobias Müller (Gitarre), Vincent Golly (Drums) und dem Organisten und Keyboarder Simon Oslender.

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