Skandale und Skandälchen beim Einstein-Marathon

Auch beim Einstein-Marathon hat es schon das ein oder andere Skandälchen gegeben. Über Doping. Anrüchiges und nackte Tatsachen.

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Friede, Freude, Eierkuchen – der Einstein-Marathon wird von Lob überhäuft. Klar bei den vielen tausend Sportlern sind immer mal wieder welche dabei, die etwas zu meckern haben. Manche berechtigt, andere unberechtigt. Neutral klären kann man das selten. Von Skandalen und Skandälchen soll an dieser Stelle die Rede sein.

Doping Kontrollen gibt es beim Einstein-Marathon nicht. Natürlich kann es sein, dass eine Alina Reh, die Spitzenhandbiker Christiane Reppe oder Max Weber zum Pinkeln gebeten werden, doch die breite Masse kann schmieren und schlucken was sie will. Egal ob legal oder illegal, viele wissen nicht mal, was sie nehmen dürfen und was nicht. Keine Lizenz, kein Kontrollzwang. Trotzdem hat der Einstein-Marathon nun seinen ersten Dopingfall. Der schnellste Skater Marcel Eschbach wurde einen knappen Monat nach seinem Auftritt in Ulm überführt. Meldonium hat er geschluckt, um ausdauernder zu werden. Es ist das Mittel, das vor allem russischen Athleten zu Beginn des Jahres zum Verhängnis geworden ist.

Abkürzung Schon bei den Kleinsten gibt es welche, die abkürzen. Ganz hinten in der Au, manchmal noch von Eltern dazu ermutigt. Dass aber die Marathon-Siegerin nicht den vollen Weg gelaufen ist, das war dann schon ein fetter Skandal. 2015 war es Meike Rauer, die zu wenig gelaufen ist. Sie sagt, es sei versehentlich geschehen, weil die Absperrung nicht gut gemacht sei. Die Organisatoren sind anderer Meinung und verweisen auf hunderte andere, die korrekt gelaufen sind.

Zeitmessung Verwirrungen bei der Zeitmessung, auch das gibt es immer wieder. Bei den Kindern gibt es regelmäßig Proteste, die sich am Ende oft in Luft auflösen. Oft ist es so, dass jemand im falschen Lauf unterwegs ist, sich unterwegs entschließt, statt des Marathons nur den halben zu laufen oder sich kurzentschlossen in den Startblock des Fünf-Kilometer-Laufs stellt, obwohl er für zehn Kilometer gemeldet ist. Vielleicht sollte man den Erwachsenen auch Tierstempel auf die Nummern machen, so wie den Kindern. Damit jeder weiß, wohin er gehört.

Anrüchiges Eigentlich sind es immer zu wenig Klos. Zumindest vor dem Start, obwohl sich ein blaues Häuschen ans andere reiht, die Türen auf und zu gehen. Doch nicht jeder mag die chemische Plumsvariante – und ehrlich: Wenn da mal ein paar drauf waren, deren Stoffwechsel gerade in Wallung gekommen ist, dann macht das keinen Spaß. Männer stehen dann gern in Reih und Glied am Rand und nässen die Büsche. Doch die Dame, die einst in Pfuhl in einen Vorgarten trat und dort ihr Häufchen hinterließ, die ist an Unverfrorenheit wohl nicht zu übertreffen.

Nackte Tatsachen Deren Hintern hatte übrigens der Hausbesitzer zum Frühstück präsentiert bekommen. Auch am Münster hat es schon reichlich nackte Tatsachen gegeben, etwa als die Wand weggeweht wurde, die duschende Menschen vor den Blicken anderer schützen sollte. Sie nahmen es alle mit Humor.

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