Silber für das goldene Kristall

Die Gold Ochsen-Brauerei ist schon mal Zweite. Aber nicht bei der Europameisterschaft. Sondern gleich so richtig bei der Bier-Weltmeisterschaft.

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Nicht in San Diego, aber im Hopfengarten im sonnigen Ulm präsentiert die Gold Ochsen-Auswahl mit (von rechts) Stefan Voggesser, Stephan Verdi, Geschäftsführerin Ulrike Freund und Bernhard Frey die Auszeichnung der Bier-WM. Privatfoto

So wie das Runde ins Eckige muss, so muss das Flüssige ins Trockene, und deswegen trinkt der heißergeschrieene Fußballfan gern mal ein Bier. Anders als bei der Fußballnationalelf ist die Auswahl dabei Geschmackssache. Ulm freilich hat ein Siegerbier zu bieten. Fast jedenfalls. Das Kristallweizen von Gold Ochsen holte jetzt Silber beim World Beer Cup in San Diego/Kalifornien, ein Wettbewerb, an dem schlappe 799 Brauereien aus 54 Ländern mit 3921 einzelnen Bieren teilnahmen.

Die Fußball-EM ist ein Witz gegen dieses größte internationale Bier-Turnier, auch wenn sie vielleicht bessere Einschaltquoten hat. In San Diego spitzten 211 Schiedsrichter aus 27 Ländern die Lippen nicht etwa um zu pfeifen, sondern um zu nippen und die Qualität und Ausgewogenheit der Mannschaften, äh: Biere zu beurteilen. Die Ulmer gewannen übrigens in der Kategorie Nummer 52 unter der Rubrik "German-Style Pale Wheat Ale", dank exzellenter Noten für Qualität, Geschmack und Optik. Anders als bei Gomez gabs da nix zu streiten.

Gold Ochsen feiert damit einen Überraschungscoup, war die Brauerei doch erstmals beim World Beer Cup vertreten. Cheftrainerin Ulrike Freund sagt: "Dies ist eine weitere Auszeichnung dafür, dass wir unser Handwerk mit Hingabe und Individualismus ausüben." Dies müssen Jogis Jungs erst noch beweisen.

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