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Wird morgen in Frankfurt geehrt: Stefan Roller. Foto: V. Könneke

Dirigentin im Finale

Vor knapp einem Jahr stand sie als Gast auf Einladung des Ulmer Generalmusikdirektors Timo Handschuh am Dirigentenpult im Congress Centrum und riss Publikum und Orchester beim 4. Philharmonischen Konzert regelrecht mit. Jetzt steht Eun Sun Kim im Finale des Deutschen Dirigentenpreises. Im Konzerthaus Berlin tritt sie am 26. April gegen Ivo Hentschel vom Theater Heidelberg und Kristiina Poska von der Komischen Oper Berlin an. Eine Premiere: Bislang konkurrierten noch nie zwei Frauen im Finale um den Dirigentenpreis, der alle zwei Jahre vom Deutschen Musikrat vergeben wird.

Ulmer in der Philharmonie

Noch eine philharmonische Verbindung Ulm-Berlin. Jürgen Grözinger, der Ulmer Perkussionist, Komponist und Projektleiter Neue Musik im Stadthaus, wurde von der Berliner Philharmonikern eingeladen, im Foyer der Philharmonie ein Lunchkonzert zu geben, um dort seine eigenen Kompositionen und Bearbeitungen aufzuführen. Und beim Konzert am Dienstag, 13 Uhr, sind auch Bekannte aus den Ulmer Stadthauskonzerten dabei: Antonis Anissegos (Klavier),Yuka Yanagihara (Sopran), Manfred Preis (Klarinette) und Marcus Hagemann (Cello).

Passavant-Preis für Roller

Von 2001bis 2006 war Stefan Roller Kurator der Abteilung Alte Kunst des Ulmer Museums, wechselte von dort aus ans Liebieghaus in Frankfurt am Main, eine der renommiertesten Skulpturensammlungen Deutschlands, wo er die Mittelalter-Sammlung betreut. Und dort hat er auch im vergangenen Jahr das Ausstellungsprojekt "Niclaus Gerhaert. Der Bildhauer des Mittelalters" realisiert. Für die dabei entstandene wissenschaftliche Publikation erhält Roller morgen, Sonntag, im Metzlersaal des Frankfurter Städel Museums den mit 5000 Euro dotierten Johann David Passavant-Preis überreicht. Mit Passavant begann 1840 das wissenschaftliche Erfassen der Objekte im Städel.

Bieber im Museum Goch

"Between Darkness and Light" hieß im vergangenen Sommer die erste umfassende Einzelausstellung der südafrikanischen Dokumentarfotografin Jodi Bieber im Ulmer Stadthaus. Die für Ulm konzipierte Schau mit sechs Werkzyklen, einer Videoarbeit und einigen Einzelfotos sorgte für Aufsehen. Nicht nur in Deutschland, wo Jodi Biebers Ausstellung noch bis 26. Mai im Museum Goch am Niederrhein zu sehen ist. Auch das Powerhouse im australischen Brisbane zeigt Interesse an der Ausstellung. Dort soll sie von September bis November zu sehen sein.

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