Science Slam: Vorentscheid am Dienstag

Am Dienstag, 2. Oktober, verwandelt sich die Bühne im Ulmer Roxy in einen ganz besonderen Hörsaal. Beim süddeutschen Vorentscheid im Science Slam präsentieren wortgewandte Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse.

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Es ist die letzte Qualifikationsrunde vor den Deutschen Meisterschaften: Der Slammer, der am Dienstag im Roxy das Publikum überzeugt, fährt nach Karlsruhe zum deutschen Finale. Dort treffen am 9. November im "Zentrum für Kunst- und Medientechnologie" die Erst- und Zweitplatzierten der vier regionalen Vorentscheide aufeinander. Im Rahmen der ARD Hörspieltage treten die besten acht Wissenschaftler aus über 30 Science Slams in Deutschland gegeneinander an.

Das Prinzip ist einfach: Jeder Slammer hat zehn Minuten Zeit, ein an sich wissenschaftliches, komplexes Thema seiner Wahl einem breiten Publikum verständlich zu machen. Im Anschluss wird der Vortrag vom Publikum bewertet, wobei die Kriterien hierbei die Verständlichkeit des Vortrags und der Unterhaltungswert sind. Das Publikum bildet die Jury und bestimmt, wer am Ende des Abends zum Science-Slam-Sieger gekürt wird.

Für Ulm tritt Lokalmatador Henning Beck vom "Institut für Physiologische Chemie" der Universität Ulm an. Sein Programm heißt: „Speed up your mind – Wie das Gehirn Geistesblitze beschleunigt“. Beck erklärt in seiner rasanten Präsentation, wie Nervenbahnen durch Isolierungen Impulse mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 Kilometern pro Stunde weitergeben können.



"Ich will doch nur spielen". Mit diesem Leitsatz geht Jens Dittrich am morgigen Dienstag ins Rennen. Der Informatikprofessor an der Universität des Saarlandes beschäftigt sich mit Informationssystemen und Datenbanken. Denn Zeit ist Geld - gerade in der Informatik!



Der Science Slam Bodensee schickt Prof. Dr. Eduard Heindl in das Rennen um den Finalenzug. Mit seinem Thema "Schwerkraft statt Atomkraft" nimmt der Physiker und Ingenieur Bezug auf ein brandaktuelles Thema, berichtet über erneuerbare Energien und über den Lageenergiespeicher - ein System, das das Energiespeicherproblem lösen könnte.



Einen weiteren spannenden Vortrag verspricht Martin Storbeck, der für Esslingen an den Start gehen wird. Mit seinem Programm "Wenn sich Menschen blau anmalen - Die Evolution der Pornobranche im Internet" will er die Zuhörer fesseln und einen eindrucksvollen Einblick in ein für viele unbekanntes Themengebiet geben.



Markus Berg wird am Dienstag mit seinem Programm "Verdammt, wo ist der Ton?" für München versuchen, die Zuhörer für sich zu begeistern.

Der sechste Teilnehmer ist Fabian Oberfahrenhorst, der für Saarland zum Thema "Tourismus im Mittelalter" referieren wird.

Beginn des Vorentscheids Süddeutschland ist am Dienstag, 2. Oktober, um 20 Uhr im Ulmer Roxy. Eine Karte kostet sieben Euro und kann auf der Internet-Seite des Ulmer Roxy erworben werden.
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