Schulsanierung: Auftragsstau abbauen

Die Schulsanierungen kommen nicht wie gewünscht voran, "vor allem im sanitären Bereich bestehen erhebliche Mängel", stellen die beiden CDU-Stadträte Hans-Walter Roth und Barbara Münch fest.

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Die Gründe für die Verzögerungen sehen die beiden zum einen im personellen Engpass beim Team des Gebäudemanagements, zum andern im allgemeinen Auftragsboom im Handwerk. In einem Antrag an OB Ivo Gönner fordern sie die Stadt auf, Firmen zu kontaktieren, die einen Rundumservice anbieten: vom planerischen Erfassen über den verbindlichen Kostenvoranschlag bis hin zur Ausführung. "Solche Konsortien garantieren die zeitgenaue Durchführung und, was nicht zu unterschätzen ist, sie rechnen zu den vereinbarten Fixkosten ab. Das kann man nicht von jedem sagen", heißt es in dem Schreiben.

Roth und Münch weisen auf Berichte des Gebäudemanagements hin, aus denen hervorgeht, dass die Instandhaltung und Renovierung der Schulen zwingend notwendig, aber kaum noch in einer absehbaren Frist umsetzbar seien. "Diese aber sind dringend notwendig. Darauf weisen uns Lehrer, Schulen und Elternvertreter unermüdlich hin." Engpässe bei der Planung und Ausführung dürften nicht Grund für Verzögerungen sein. Es gebe in der Region genügend kleinere Firmen, die, zu Konsortien zusammengeschlossen, dankbar für Aufträge sind. Maurer, Gipser, Fliesenleger und Installateur arbeiteten Hand in Hand. So könne der "unendliche Auftragsstau bei den Schulsanierungen" abgebaut werden.

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