Schüler drehen Runden für den guten Zweck

|
Vorherige Inhalte
  • Beim Sponsorenlauf waren Schüler aus allen Klassenstufen des Ulmer Humboldt-Gmynasiums auf den Beinen. Am Ende kamen so rund 15 000 Euro für ein Lernzentrum in Sri Lanka zusammen.  1/3
    Beim Sponsorenlauf waren Schüler aus allen Klassenstufen des Ulmer Humboldt-Gmynasiums auf den Beinen. Am Ende kamen so rund 15 000 Euro für ein Lernzentrum in Sri Lanka zusammen. Foto: 
  •  2/3
    Foto: 
  •  3/3
    Foto: 
Nächste Inhalte

Gutes tun und dabei viel Spaß haben: Wann ist das in der Schule schon möglich? Den Schülern des Humboldt-Gymnasiums Ulm bot sich diese Gelegenheit bei einem großen Sponsorenlauf gleich zu Beginn des Schuljahres Ende September. Nach einigen kurzen Begrüßungsworten des Schulleiters Herrn Zinnecker, des Vorsitzenden des Fördervereins Herrn Winkler sowie Frau Hermann vom Schul-und Sportamt Ulm, die es alle großartig fanden, dass wir Schüler uns für diejenigen einsetzen, die nicht wie wir selbstverständlich zur Schule gehen können, ging es auch schon los.

Fleißig erliefen die Schüler und Schülerinnen von Klasse 5 bis zur Jahrgangsstufe 2 pro Runde einen Spendenbetrag, den ihnen ihre Sponsoren im Voraus versprochen hatten. Insgesamt kamen so rund 15 000 Euro für „S.T.E.P.S of forgiveness“ zusammen. Dieser Verein verwendet das Geld für die Einrichtung des „Lanka Learning Centers“, einer Schule für Kinder in Sri Lanka, die aufgrund des Tsunamis 2004 oder des Bürgerkriegs Waisen geworden sind und keine Chance auf Bildung haben. Das Learning Center soll zu einer Ausbildungsstätte für Tischler und Näherinnen ausgebaut werden.

Vincen Francis Jesudasan, der Gründer des „S.T.E.P.S of forgiveness“-Projekts war an diesem Tag im Donaustadion in der Friedrichsau persönlich anwesend und informierte an einem Stand über die Arbeit im „Lanka Learning Center.“ Die Schüler und Schülerinnen kennen ihn inzwischen schon gut, da er seit fünf Jahren mindestens einmal im Jahr nach Ulm an die Schule kommt und immer sehr humorvoll über die neueste Entwicklung des Learning Centers berichtet.

Im Spiel Vorurteile abbauen

Des Weiteren konnte die Unterstufe mit Francis die gleichen Spiele nachspielen, die er in Sri Lanka auf seinem jährlichen Kinderfest spielt, um die verschiedenen Ethnien Tamilen und Singhalesen und die verschiedenen Religionen, Christen, Muslime, Hindus und Buddhisten, friedlich zusammenzubringen. Im Spiel bauen sie Vorurteile ab und spüren Teamgeist. So ging es auch unseren spielenden Fünft- und Sechstklässlern, die für ihre Anstrengungen alle mit einem Preis belohnt wurden.

Neben dem eigentlichen Spendenlauf wurde an diesem Vormittag auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Hilfe des gesamten Kollegiums des Humboldt-Gymnasiums auf die Beine gestellt. So konnten sich die Anwesenden zum Beispiel bei Ballspielen einbringen oder auf einem „Energiefahrrad“ bei der Regenerative-Energien-Station weitere Spenden sammeln. Geleitet von Andrea Holm, der Jugendpfarrerin, konnten die Schülerinnen und Schüler auf einer großen Weltkarte die ungleiche Verteilung von Ressourcen auf der Welt nachvollziehen und die Schülermitverantwortung (SMV) informierte an einem Stand über soziales Mitwirken der Schüler und Schülerinnen im Schulleben.

Salziges zur Stärkung

Wem zwischendurch die Kraft ausging, der konnte sich mit den von Siebtklässlern angebotenen süßen und salzigen Speisen stärken und beim Getränkestand der Jahrgangsstufe erfrischen. Durchgehend richtig gute Stimmung verbreiteten an diesem Vormittag die Schülerband rund um Nicolas Merk, sowie die Musiker der Band „Sound of Entertainment“ mit fetziger Musik, die so manch einen zum Tanzen begeisterte.

Das soziale Engagement und die guten Absichten der Schüler und Lehrer wurden mit perfektem Laufwetter an diesem Tag belohnt und so stellt der Sponsorenlauf den bisherigen Höhepunkt in der langjährigen Zusammenarbeit mit „S.T.E.P.S“ dar.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Themenschwerpunkt

Wir lesen

„Wir lesen" - das ist die Dachmarke für die Bildungsprojekte der SÜDWEST PRESSE. Ziel ist, Kindern und Jugendlichen der Region das Lesen, das Schreiben und das Leben vor Ort und in der ganzen Welt näherzubringen. Gleichzeitig wird erklärt, wie Zeitung funktioniert und welche Rolle die Medien in unserer heutigen Gesellschaft spielen.

mehr zum Thema

Kontakt

Annkathrin Rapp

Annkathrin Rapp
Projektmanagerin Schule
a.rapp@swp.de
0731/156 600

Sabine Krischeu

Sabine Krischeu
Teamassistenz Schule
s.krischeu@swp.de
0731/156 647

Pate werden

Pate werden!

Paten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unterstützen derzeit »Wir lesen«. Wer ist dieses Jahr »Wir lesen« Pate und an welcher Schule? Wie können Sie selbst Pate werden?  Klicken Sie hier

 Unsere Paten

Praktikum bei uns?

Du schreibst gerne, interessierst dich für Menschen und die Arbeit eines Redakteurs? Dann schicke dein Bewerbungsschreiben an: praktikum@swp.de

Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Auf der Ulmer Bahnhofstraße prallen Welten aufeinander

Bei Regen und Kälte ist nur wenig zu sehen von den unhaltbaren Zuständen, die einige Geschäftsleute auf der Bahnhofstraße beklagen. Doch es gibt sie, auch wenn es derzeit eher entspannt zugeht. weiter lesen