Schriftzug "Sparkasse" kommt bei den Anwohnern nicht gut an

Der Schriftzug "Sparkasse" am Brückenhaus in Neu-Ulm kommt bei vielen Menschen nicht gut an, vor allem bei den Bewohnern der Donauinsel.

|
In dieser Woche montiert und schon in der Kritik: Mit diesem Schriftzug am Eingang zur Donauinsel und zum Schwal sind Neu-Ulmer Stadträte gar nicht einverstanden. Und auch in der Stadtverwaltung war die erteilte Befreiung von den Vorgaben des Bebauungsplans nicht unumstritten.  Foto: 

Auf Facebook wurde am Freitag über Berichterstattung zum Sparkassen-Schriftzug heftig diskutiert. Und die zum Teil galligen Kommentare ließen an Eindeutigkeit auch nichts zu wünschen übrig: "Hauptsache protzig bauen und ebenso protzig mit dem Namen auffallen. Die tun gerade so, als ob ihnen das Areal gehören würde", lautete eine Stimme. "Die hätten die Kosten dafür einsparen und lieber ihre Mitarbeiter behalten sollen", stellt eine andere Stimme den Zusammenhang mit den jüngsten Entlassungen der Neu-Ulmer Sparkasse her. Wie berichtet, hatte die Sparkasse unlängst 17 Mitarbeitern gekündigt und ihnen auch die Rückkehr an ihren Arbeitsplatz verweigert. Weiter heißt es auf Facebook: "Diese Herrschaften erlauben sich doch alles" und "Maßhalten sieht anders aus". Dass der Neu-Ulmer OB an der Genehmigung mitgewirkt hat, kommt ebenfalls nicht gut an: "Noerenberg ist also gleichzeitig Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse, ein Schelm ist, der Böses dabei denkt."

Auch unter den Bewohnern der Donauinsel ist das Entsetzen groß über die Dreistigkeit der Sparkasse und des Oberbürgermeisters Gerold Noerenberg, der die Befreiung von den Vorgaben des Bebauungsplans auch gegen Proteste aus der Stadtverwaltung durchgesetzt hatte. Den Schriftzug finden sie an dieser Stelle völlig deplatziert: "Wir sind doch nicht der Hinterhof der Sparkasse", sagte am Freitag eine Bewohnerin. Möglicherweise organisiert sich auf der Donauinsel der Widerstand mit dem Ziel, dass der Schriftzug wieder beseitigt wird.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Ortsname Merklingen wird auf Twitter für rechte Parolen missbraucht

Tweets mit fremdenfeinlichen Äußerungen unter dem Schlagwort „#Merklingen“. Bürgermeister Sven Kneipp: „Wir können da drüber stehen.“ weiter lesen