Scherer-Ensemble begeistert mit Musik aus Italien

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Monteverdi und seine Zeitgenossen waren das Thema des Konzertes des Scherer-Ensembles in der Elisabethenkirche.

Das Scherer-Ensemble hat sich nach dem Ulmer Münsterorganisten Sebastian Anton Scherer (1631-1712) benannt und widmet sich seit mehr als zehn Jahren der Wiederentdeckung von unbekannten Meistern aus Ulm, Oberschwaben und Baden-Württemberg. Dies ist kein Grund, sich auf diese zu beschränken, sondern lediglich der Ausgangspunkt für weitere Pläne.

Claudio Monteverdi (1567-1643) gehört zweifelsfrei nicht zum Personenkreis der unbekannten Komponisten. Er beeinflusste unter anderem die mehrstimmige Vokalmusik und dabei Zeitgenossen wie Felice Anerio, Jean de Macque, Carlo Gesualdo, Augustino Agazzari oder Adriano Banchieri. Das Scherer-Ensemble zeigte dies mit der Werkauswahl dieser Künstler und den Stücken Monteverdis wie "Messa a quattro voci da capella", "Credo"" und "Agnus Dei". Dabei wurden verschiedene Facetten der Umsetzung durch die Zeitgenossen herausgearbeitet.

Sehr stimmig und harmonisch klangen in St. Elisabeth Ulrike Blessing und Verena Schwarz (Sopran), Anne Kruwinnus (Alt) und Markus Sontheimer (Altus), Guido Bauer und Andreas Weil (Tenor) und in der Bassstimme Michael Burow Geier. Die Leitung übernahm der Gründer des Ensembles Thomas Müller (Bariton). Die Vokalisten harmonierten in vier- und fünfstimmigen Sätzen bestens.

Oliver Scheffels, der Kantor der Neu-Ulmer Petruskirche bereicherte das Programm an der Orgel mit Stücken von Girolamo Frescobaldi. Ebenso nachhaltig wie Monteverdi hatte er die Welt beeinflusst - allerdings auf den Tasten. Insgesamt ein ausgewogenes und klangvolles Programm, das die Zuschauer begeisterte.

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