Sanierung des Westringtunnels wird 2013 forgesetzt

Anders als zunächst geplant soll die zweite Hälfte des Ulmer Westringtunnels schon im kommenden Jahr saniert werden. Im Sommer 2014 wird die Adenauerbrücke so weit hergerichtet, dass sie bis zu einem unumgänglichen Ersatzbau hält.

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Anders als zunächst geplant soll die zweite Hälfte des Ulmer Westringtunnels schon im kommenden Jahr saniert werden. Im Sommer 2014 wird die Adenauerbrücke so weit hergerichtet, dass sie bis zu einem unumgänglichen Ersatzbau hält. Nachdem sich auch das jetzige Umleitungssystem bewährt habe, soll die südliche Hälfte der westlichen Röhre im Westringtunnel schon im kommenden Jahr saniert werden. Ursprünglich waren diese Arbeiten für das Jahr darauf vorgesehen, erinnerte Baubürgermeister Alexander Wetzig, um festzuhalten: "Unsere heutige Botschaft lautet also, wir bauen weiter." Bevor geschafft werden kann, müssen die Arbeiten im Wert von zehn Millionen Euro erst mal wieder ausgeschrieben werden. Die Hoffnung der Ulmer ist groß, dass die bisher tätige Österreicher Firma mit ihrem Angebot erneut zum Zuge kommen. Gegenüber möglichen Wettbewerbern hätten sie einige Vorteile, hieß es: Sie kennen das Projekt genau, die Firmen sind ihnen vertraut, mit denen sie vor Ort zusammenarbeiten. Im vergangenen Jahr herrschte noch keine Klarheit, wie es mit der 1954 über die Donau gespannten Adenauerbrücke weiter geht, die zur Hälfte der Stadt Ulm, zur Hälfte dem Bund gehört. Inzwischen hat das Staatliche Bauamt Krumbach im Auftrag des Bundes mitgeteilt, dass ihre Sanierung von Grund auf unwirtschaftlich wäre. Die Brücke soll innerhalb des Jahrzehnts durch einen Neubau ersetzt werden. Die Kosten dafür werden auf 20 Millionen Euro geschätzt. Damit die Adenauerbrücke bis dahin hält, lässt sie die Stadt im Sommer kommenden Jahres so weit wie nötig herrichten.

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