Sanierung des Parkhauses wird verschoben

Das Parkhaus am Bahnhof wird vorerst nicht saniert. Die Neu-Ulmer Stadträte wollen Zeit gewinnen und sich mit mehreren Varianten über die Zukunft des Parkhauses auseinandersetzen.

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Die im Investitionsprogramm für die nächsten Jahre vorgesehenen Planungs- und Baukosten von rund 4,3 Millionen Euro werden vorerst auf Null gesetzt. Das hat der Finanzausschuss einstimmig entschieden. Der entsprechende Vorstoß der SPD war bereits vor den Haushaltsberatungen mit den anderen Fraktionen abgesprochen.

Alternativ zur Sanierung kommen ein Neubau sowie Parkmöglichkeiten an anderer Stelle in Betracht. Das Parkhaus wird kaum von Kurzparkern, sondern vor allem von rund 400 Dauerparkern - Beschäftigte umliegender Firmen und Anwohner - belegt. Die Stadt will mit dem Bauträger Realgrund verhandeln, der in der Nachbarschaft die Grünen Höfe bebauen wird und möglicherweise zusätzliche Parkplätze in Tiefgaragen erstellen soll. Oberbürgermeister Gerold Noerenberg formuliert die Überlegungen so: "Gehört es zu den originären Aufgaben der Stadt, Langzeitparkplätze zu schaffen? Oder kann man das nicht besser dem Markt überlassen?" Auch das LEW-Gebäude am Heiner-Metzger-Platz, in dem die Stadtbücherei untergebracht ist, spielt eine Rolle. Falls es durch einen Neubau ersetzt wird, könnten auch dort Tiefgaragenstellplätze entstehen. Das Grundstück, auf dem das Parkhaus steht, könnte dann anderweitig bebaut werden.

Der OB versucht, die Dauerparker zu beruhigen: Sollte ein Statiker das sanierungsbedürftige Parkhaus irgendwann absperren, werde die Stadt für Ersatz sorgen.

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