Mögliche Unterbringung von Flüchtlingen im Speicher

Die Regierung von Schwaben, denkt darüber nach, wieder Flüchtlinge in Neu-Ulm unterzubringen.

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Seit Monaten stehen 130 Zimmer, Speise- und Aufenthaltsräume im ehemaligen Wehrmachtsspeicher im Neu-Ulmer Starkfeld leer. Der Freistaat zahlt dafür monatlich etwa 80.000 Euro Miete an einen Investor, der das Gebäude erworben und umgebaut hat, für knapp 10 Millionen Euro.

Demnächst könnten 450 Flüchtlinge ins Gebäude einziehen, denn die Regierung von Schwaben denkt darüber nach, im Starkfeld eine Sammelunterkunft einzurichten. Das hat der Pressesprecher Karl-Heinz Meyer am Freitag bestätigt. Entschieden sei noch nichts, es sei erst ein Gespräch zwischen dem Landkreis, der Stadt, der Regierung und dem privaten Investor anberaumt.

Die Stadt Neu-Ulm, die den Umbau genehmigt hat, wehrt sich dagegen, dort Menschen dauerhaft unterzubringen. Sie führt das Gefährdungspotential durch die Südwest-Chemie an, eine Firma, die als Störfall-Betrieb eingestuft ist. Dauerhaftes Wohnen ist zudem in einem Gewerbegebiet nicht vorgesehen. Nur was die Unterbringung von Flüchtlingen betrifft, hat der Freistaat diese strenge Regelung aufgrund des Flüchtlingsstroms 2015 gelockert.

Möglicherweise wird die Regierung von Schwaben im Neu-Ulmer Starkfeld also Flüchtlinge aus anderen Landkreisen unterbringen, die nicht anerkannt sind. Denn klar ist: Der Mietvertrag zwischen dem Freistaat und dem Investor ist für zehn Jahre geschlossen. Und der Freistaat zahlt knapp eine Million Euro jährlich.

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Kommentare

20.05.2017 10:14 Uhr

Rat mal wer zum Essen kommt!

Über die neue Kundschaft wird sich der benachbarte Lidl freuen.

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