Salamander öffnet Laden in der Hirschstraße

Salamander ist zurück in Ulm – in einem Laden in der Hirschstraße. Der Neubau verfügt über einige Besonderheiten wie die Natursteinfassade.

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    Neugiere Passanten am Neubau in der Hirschstraße, Ecke Pfauengasse. Das Soft-Opening bei Salamander war schon am Montag. Foto: 
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    Neubau in der Hirschstraße, Ecke Pfauengasse: Das Soft-Opening bei Salamander war am Montag. Foto: 
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    Neubau in der Hirschstraße, Ecke Pfauengasse: Das Soft-Opening bei Salamander war am Montag. Foto: 
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Das neue Gebäude an der Ecke Hirschstraße/Pfauengasse ist ein „wunderbares Haus“, das die Ulmer Einkaufsmeile zwischen Bahnhof und Münster aufwertet. Das sagte Oberbürgermeister Ivo Gönner gestern bei der Eröffnung des Schuhhauses Salamander, das in dem Neubau vier Etagen – darunter zwei für den Verkauf – belegt. Als Investor sagte der Ärztliche Direktor der Uni-Augenklinik, Prof. Gerhard Lang, er sei schon seit 1990 in Ulm und habe in der Stadt bewusst ein „schönes Haus“ bauen wollen – insbesondere in einer der zehn besten Einkaufsstraßen Deutschlands.

Die Fertigstellung der weiteren Etagen erfolgt noch bis Jahresende, dort kommen ein Zahnarzt und eine Zeitarbeitsfirma unter, außerdem gibt es eine Penthouse-Wohnung. Architekt Axel Nething sagte, das 25 Meter hohe Gebäude solle mit seiner Fassade aus Crailsheimer Muschelkalk ein „ruhiger Pol“ in der Fußgängerzone sein.

Nething konnte das Haus gegenüber dem abgerissenen Altgebäude von Mercedes-Schuhe ein Stück weit in die Hirschstraße hineindrehen, nachdem die Stadt Ulm noch eine kleine Fläche verkaufte: „Sonst schaut man an der Fassade vorbei.“ Eine Besonderheit der Fassade sind nicht nur die neun Zentimeter starken Muschelkalk-Elemente. Sie bietet vielmehr auch einen kompletten Schutz gegen Tauben, weil keinerlei Vorsprünge vorhanden sind. Auch wegen des gegenüberliegenden Bäckerei-Verkaufs gab es im Umfeld des Vorgänger-Gebäudes demnach ein massives Tauben-Problem.

Der neue Ladenmieter Salamander Deutschland (Wuppertal) hat nach Angaben des geschäftsführenden Gesellschafters Peter Prange 800.000 Euro in den Ladenbau investiert. Der Laden versteht sich nach seinen Worten als „gutes Fachgeschäft für die ganze Familie“. Allein bei Damenschuhen vertrete man 150 Marken. Prange ist vom Potenzial des Standorts Ulm überzeugt, weil es außer dem benachbarten Roland-Schuhgeschäft in der Nähe nicht viele Wettbewerber gibt: „Ich glaube, dass für eine Stadt wie Ulm der Schuhbesatz nicht wirklich groß ist“. In anderen Städten, in denen die Firma mit 150 Geschäften tätig ist, sei der Wettbewerb härter.

Lurchi kehrt zurück

Topmarke Salamander Deutschland hat nach der letzten Salamander-Insolvenz von Nachfolger Ara das Endkundengeschäft übernommen. Es gibt neben rund 60 Salamander-Läden auch rund 80 für Schuh Klauser, insgesamt etwa 150. Peter Prange von Salamander Deutschland sagte gestern bei der Eröffnung in Ulm, die Marke Salamander gehöre zu den zehn bekanntesten in Deutschland, der Bekanntheitsgrad liege bei 90 Prozent, nicht zuletzt wegen der überaus beliebten Tier-Figur „Lurchi“.

Tradition Salamander beschäftigt in dem 900 Quadratmeter großen Laden in Ulm 15 Mitarbeiter. Weiter Neueröffungen sind in Berlin, Stuttgart, Bad Münstereifel, Recklinghausen, Essen. Salamander hat eine lange Geschichte in Ulm und musste nach der Insolvenz zunächst am Münsterplatz 2 schließen, wo heute nun Gerry Weber ist.

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