Rote Schleifen als Zeichen der Solidarität

In einer 13. Klasse der Friedrich-List-Schule geht die Spendendose durch die Reihen. Drauf ist der Aufkleber der Aids-Hilfe. Viele Schüler werfen ihr Kleingeld rein. Als Dankeschön bekommen sie kleine Blöcke, Flyer und Broschüren.

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Außerdem darf sich jeder, der will, die typische rote Schleife anstecken. Anlass der Aufklärungs- und Spendenaktion war der Welt-Aids-Tag am Dienstag. Die rote Farbe der Schleife soll dabei eine Warnung vor den Gefahren von Aids symbolisieren, vor allem aber die Solidarität mit den Menschen zeigen, die am HI-Virus erkrankt sind.

Die Aktion gehört an der List-Schule, wie an einigen anderen Ulmer Schulen, fest in den Aktionsplan der SMV (Schüler mit Verantwortung). "Wir planen und organisieren alles selbstständig. Einige freiwillige Helfer haben wir dabei, und unsere drei Verbindungslehrer unterstützen uns dabei", erklärt Schülersprecher Felix.

Zu zweit gehen die Schüler von Klasse zu Klasse. Sie wollen Spenden sammeln, vor allem informieren. "Wer weiß, wie HIV übertragen wird?", fragt Anna die Klasse. Die meisten kennen die Übertragungswege, wissen auch, dass es etwa ungefährlich ist, mit dem gleichen Besteck zu essen. Ob eine Mücke den Virus überträgt? Die Schüler zögern. Die Antwort ist klar: "Nein. Die Blutmenge ist zu gering."

Außerdem hat die SMV in mehreren Stockwerken und auch in den Außenstellen Infostände aufgebaut. Da die Mitglieder der SMV bei der Ulmer Aids-Hilfe geschult worden sind, können sie die Fragen ihrer Mitschüler sehr gut beantworten. Mit den Spenden werden erkrankte Menschen in Ulm und Umgebung unterstützt und begleitet.

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