Rock, Pop, Jazz

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    Der dänische Songwriter Flemming Borby spielt ein Sonntagskonzert im Jazzkeller Sauschdall. Foto: 
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    Der polnische Startrompeter Tomasz Stanko gastiert mit seinem New York Quartet im Stadthaus. Foto: 
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Freitag, 1. April

Sebastian Schwaigert im Nix Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Abschiedskonzert seiner ehemaligen Band Benzin im Roxy ist Sebastian Schwaigert zurück auf der Bühne. Einer kleinen zwar, aber immerhin. Mit seinem Liedermacherprojekt Koje gastiert der aus Asch stammende Sänger und Gitarrist in der Kleinkunstkneipe Zum fröhlichen Nix in Blaubeuren. Abwechselnd mit Texten von Autoren des Fürther Teams "Die Schaffenskrise" gibt er im Programm "Krise, Koje, Kaffeefahrt" neue Lieder zum Besten. Los geht's um 20 Uhr.

Bitterness und zwei weitere Bands im Hexenhaus Als Vorbilder nennen Frank Urschler (Gesang und Gitarre) Andreas Kiechle (Drums) und Thomas Kneer (Bass) Kreator ebenso wie die 90er-Melodic-Thrash-Bands At the Gates und Dark Tranquility sowie die klassischen Hartmetaller Running Wild, Helloween und Iron Maiden. Dass ihre eigene Band Bitterness, die aus dem Vorgänger Steel Tormentor hervorging, seit 15 Jahren besteht, feiern die Thrash- und Death-Metal-Musiker aus Waldshut-Tiengen zusammen mit den musikalisch ähnlich ausgerichteten Toxic Waltz aus München und den Günzburgern Deathless Creation mit ihrem Thrash 'n' Roll in den heimeligen Gewölben des Jugendclubs Hexenhaus im Fort Unterer Eselsberg - bei gewohnt sehr humanem Eintritt. Beginn ist gegen 21 Uhr, Einlass ab 20.30 Uhr.

Samstag, 2. April

Natalia Mateo im Club Orange Die polnische Sängerin Natalia Mateo wuchs in Österreich auf und lebt heute in Deutschland. Auch musikalisch ist sie eine Wanderin zwischen den Welten: Slawische Balladen hinterließen im Werk der 1983 geborenen Tochter eines klassischen Sängers ebenso Spuren wie Jazz und die Musik Joni Mitchells oder Tom Waits'. Als "schön, wütend und rau, weich und verletzend" wird ihre Stimme beschrieben. Beim Konzert der vh und des Vereins Kunstwerk im Club Orange des Einsteinhauses begleiten sie Pianist Simon Grote, Trompeter und Flügelhornist Gregor Lener, Gitarrist Dany Ahmad, Schlagzeuger und Percussionist Fabian Ristau sowie Bassist Felix Barth. 21 Uhr.

Schreyner in Obermarchtal Schreyner hießen früher Face. Hinter der Band stecken acht Musiker, die schon lange Zeit die Bühnen zum Ächzen bringen. Aber noch nie die im Obermarchtaler Kreuz. Unter dem Motto "Back To The Roots" besinnen sie sich auf ihre Anfänge - und spielen wieder echten Hardrock und Melodic Metal. "Jeder Song ein Brett." Nachzuprüfen ist diese Behauptung von 21 Uhr an im Kreuz. Reservierungen per Mail unter info@kreuz-obermarchtal.de

Fortress Black und mehr im Beteigeuze Unter der Prämisse "fieses Geknüppel für den geneigten Hörer" fasst Beteigeuze-Sprecher Jill Dürr die Protagonisten dieses Wochenendes im Jugendclub am Unteren Eselsberg (Pfaffenäcker 1) zusammen. Von 20 Uhr an treten dort die Ulmer Krake mit einem Musikstil namens Crustcore auf, dazu die als äußerst aggressiv und energetisch geltenden Münchner Per Capita mit einer Mischung aus Crust-, Grind- und Hardcore sowie die aus Stuttgart stammenden Fortress Black, die Hardcore mit Post-Black-Metal, Black Metal, Negative Hardcore und Dark Hardcore vermengen.

Johanna Zeul im Nix Einst lebte die in Filderstadt geborene Johanna Zeul im Reutlinger Stadtteil Gönningen, nach ihrem Studium an der Popakademie Baden-Württemberg ist die 34-jährige Sängerin in Berlin beheimatet. Die Tochter des Liedermachers Thomas Felder nennt den Rio-Reiser-Songpreis und Jugend-kulturell-Förderpreis ihr eigen, belegte 2010 Platz drei beim Udo-Lindenberg-Panikpreis und 2012 Platz 15 beim Bundesvision Song Contest. In der Blaubeurer Kleinkunstkneipe Zum fröhlichen Nix stellt sie ihre einprägsamen Songs mit klugen deutschen Texten ab 20 Uhr vor.

Triologie im Gewölbe Unter dem Motto "Percussion meets strings" machen Triologie nach einem Konzert im vergangenen Jahr auf ihrer "Green Wiiis-Tour" erneut Station im Neu-Ulmer Gewölbe (Wileystraße 21). Das manchmal zum Quartett anwachsende Trio steht für eigenwillige Interpretationen bekannter Hits zwischen Funky Waltz, Swing, Rock, Afro- und Brazil-Rhythmen. Beginn: 20.30 Uhr, Eintritt frei.

Running from Avalanches im Hemperium Den Abschluss ihrer Deutschlandtour feiert die ursprünglich aus Ulm stammende Independent- und Alternative-Rock-Band Running from Avalanches (ehemals Chrome) in Ulm. Genauer gesagt, im Hemperium. Dort spielen die vier Jungs um den Taufkirchener Matthias Kanisch von 20 Uhr an Songs zwischen verspielt, progressiv, rockig und melancholisch vom 2014 erschienenen Album "Last Call For Caroline". Als Einflüsse nennt die Band 30 Seconds To Mars, Yellowcard und Sum 41. Als Vorband tritt das Ulmer Dream-Pop-Duo Century Letters mit Rigna Folks Viktor Nordir auf.

Jesus George im Fort Unterer Eselsberg Jesus George ist eine Ulmer Band, die ihren Namen aus einem Spruch von Michael J. Fox im Film "Zurück in die Zukunft" ableitet. Jesus George sind scheinbar niemals alternde acht Jungs, die früher zu Schwörmontag die heute leider versandete Flussmeisterei rockten und bis heute als Stimmungsgaranten zur Musiknacht die Menschenmassen ins Café Brettle locken. Im FUE Fort Unterer Eselsberg (Mähringer Weg 75) covern sie auf ihre ganz eigene Art Meilensteine der Rock- und Popgeschichte von 20.30 Uhr an.

Sonntag, 3. April

Flemming Borby im Sauschdall Noch nicht allzu lange tritt der dänische Songwriter Flemming Borby unter seinem eigenen Namen auf. Zuvor war der heute in Berlin lebende Indie-Pop-Folk-Musiker stets in Bands wie Greene oder der direkt nach seinem Musikstudium gegründeten Gruppe Labrador etwa auf dem Roskilde-Festival unterwegs. Jetzt kommt er mit seiner vorrangig in Texas unter anderem mit Unterstützung des Calexico-Musikers Martin Wenk aufgenommenen Platte "Somebody Wrong" zu einem Sonntagskonzert in den Jazzkeller Sauschdall. Los geht es pünktlich um 20.30 Uhr.

Mittwoch, 6. April

Tomasz Stanko im Stadthaus Die neue Formation des 73-jährigen Warschauer Trompeters Tomasz Stanko, der jüngst nicht nur von der britischen Zeitung The Guardian zu den besten Jazz-Musikern gewählt wurde, sondern außerdem vom polnischen Playboy zum Fashion-Shooting geladen, heißt New York Quartet. Neben Tomasz Stanko sind daran David Virelles (Piano), Reuben Rogers (Bass) und Gerald Cleaver (Drums) beteiligt. Auf seiner aktuellen Europa-Tour macht er im Stadthaus Station, 20 Uhr.

Manuel Bellone in der Hudson Bar Der in Meran geborene und in Palermo aufgewachsene Ex-Frontmann der "Licks" und "Melody Makers", Manuel Bellone, macht seit 2013 solo Musik. Den Indie-Folk-Rhythm 'n' Blues seiner 2015 erschienenen Debüt-LP "Light From The Grave" stellt er in der Hudson Bar in Ulm vor, Ulmer Gasse 6. Ab 20 Uhr.

Donnerstag, 7. April

SWR Big Band im Theater "Swing That Music" heißt es im Großen Haus des Theaters Ulm, wenn dort die Stuttgarter Jazzsängerin Fola Dada mit Schauspieler Frank Stöckle, der die Autobiografien großer Swingmusiker nachzeichnet, und der SWR Big Band Klassiker von Armstrong, Ellington, Goodman und Count Basie intonieren. Tänzer zeigen dazu Lindy-Hop und Balboa. Beginn: 20 Uhr.

Big Pete Pearson im Charivari Der 1936 auf Jamaica geborene und im texanischen Austin aufgewachsene "Arizona's King of the Blues", Big Pete Pearson, eröffnet zusammen mit der ligurischen Band Ray and the Gamblers die Charivari-Bluestage. Ab 20.30 Uhr.

Manuel Bellone im Gewölbe Wer sein Konzert in der Hudson Bar verpasst hat, kann den italienischen Musiker Manuel Bellone im Neu-Ulmer Gewölbe live erleben. Beginn ist um 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

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