Riesenandrang bei der Spendenaktion für Flüchtlinge in der Römerstraße

Die vom Ulmer Jan Hettich für Samstagnachmittag angesetzte Spendenaktion für die rund 400 Flüchtlinge im Übergangswohnheim in der Römerstraße war ein voller Erfolg.

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    Die von Ulmer Jan Hettich organisierte Spenden-Aktion für die Flüchtlinge in der Römerstraße ist ein voller Erfolg. Foto: 
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Der Ulmer Jan Hettich hatte über seine Facebookseite "Menschlichkeit" für Samstag zu einer Spendenaktion für die Flüchtlinge in der Römerstraße aufgerufen - und die Aktion ist ein voller Erfolg geworden.

Schätzungsweise 60 bis 80 Menschen aus Ulm und Umgebung kamen zu Fuß, mit Fahrradanhängern oder per Auto ins Flüchtlingswohnheim und brachten Dinge, von denen sie glaubten, dass die Flüchtlinge sie gut gebrauchen können: vor allem Baby- und Kinderkleidung, Schuhe, Jacken, Mäntel, Besteck, Geschirr und Spielsachen. Auf dem Hof vor dem Wohnheim ging es zu wie auf einem großen Flohmarkt.

Die meisten Spenden wurden von den Beschenkten dankend angenommen und gleich in die Wohnheimzimmer getragen. Initiator Jan Hettich zeigte sich überwältigt. „Dass so viele kommen, hätte ich nicht gedacht.“

Zum Schluss musste der 24-Jährige sogar einige Spender wegschicken. Er hatte der Wohnheimleitung zuvor zugesichert, nicht mitgenommene Gegenstände bei sich zu Hause - Hettich wohnt unmittelbar neben dem Wohnheim - zu lagern.

Diese  Spenden sollen nun in den kommenden Tagen auf andere Flüchtlingsunterkünfte in Ulm und Neu-Ulm verteilt werden.
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Kommentare

25.08.2015 11:37 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Bitte, mal recherchieren””

da man hier bei der SWP fürs Nennen der Dinge bei Namen zensiert wird, schreib ich das mal anders. Die sogenannten 'Flüchtlinge' aus dem Balkan sind keine Kiregsflüchtlinge, sind also nicht berechtigt in DE zu bleiben und belegen den dringend benötigen Platz für wirklich Bedürftige...
Unter diesem Gesichtspunkt finde ich es lobenswert wenn aufmerksame Menschen andere Mitmenschen auf die Missstände im Zuge der Spendenaktion aufmerksam machen

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24.08.2015 10:43 Uhr

Antwort auf „Bitte, mal recherchieren”

Ach, und das finden Sie wirklich kein bisschen seltsam, dass Ihrer unbekannten Ulmerin zufolge "Asylmitarbeiter der Stadt" (was immer damit gemeint sein soll) angeblich nichts Besseres zu tun haben, als bei einer Spendenaktion den Spendern ungefragt zu erklären, ihre Spenden würden missbraucht?

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23.08.2015 21:00 Uhr

Antwort auf „Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht”

Da dies kein Diskussionsforum ist, möchte ich Kommentare anderer hier eigentlich nicht kommentieren:
Ihren ersten Absatz kann man so unterschreiben.
Bei ihrem zweiten begeben Sie sich auf das Niveau derjenigen gegen die Sie scheinbar pauschal sind. Am besten ignoriert man die substanzlosen Kommentare bestimmter Leute (die fühlen sich dann nämlich dazu angespornt so weiterzuschreiben) und setzt sich mit denjenigen auseinander die diskussionswürdige Argumente liefern, denn: es gibt auch berechtigte Bedenken / Fragen auf die es sich lohnt einzugehen.

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23.08.2015 16:45 Uhr

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

ich würde daher solche Aktionen von Einzelpersonen eher nicht weiterempfehlen. Welche Hilfe wer hier dringend braucht wissen doch eher die im Aufnahmeheim beschäftigten Mitarbeiter der Stadt Ulm. Wenn hier die Leute mit massenhaft Altkleidern einfallen, können sie nicht erwarten hier einen Sturm der Begeisterung zu entfachen. Unkoordinierte Hilfe bringt nichts.

Den Kommentatoren mit eindeutig rechtslastigem dumpfen Gedankengut hier möchte ich mal mitgeben: Das sind in erster Linie Menschen!! Denen muss es schon sehr, sehr schlecht gehen in ihrem Herkunftsort um den weiten Weg hierher zu machen. Und den Dummköpfen die behaupten ihnen würden hier die gebratenen Tauben nur so in den Mund fliegen, die sollen sich doch mal kundig machen welche bürokratischen Hürden ein Flüchtling hier zu überwinden hat und was er tatsächlich bekommt. Hier mit angeblichen Kosten von 10 Tausend Euro pro Person zu hetzen ist so dumm, dümmer gehts nicht. Das ist absolut undifferenziert, so reden nur Nazis, die ohnehin schwach in der Birne sind. Ich kenne mehr Sozialschmarozer mit deutschem Pass als mit ausländischem. Diese Dummschwätzer sollen sich doch erst mal über die tatsächliche Anzahl derer die unser Sozialsystem missbrauchen kundig machen, bevor sie falsche Behauptungen verbreiten. Wenn ich die blöden Sprüche höre und die Leute sehe die so was von sich geben, dann denke ich nur armes Deutschland, wie weit unten sind wir um denen noch die Zigaretten und das Bier zu finanzieren.

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23.08.2015 15:54 Uhr

Helfen und darüber reden!

Es ist eine gute Aktion gewesen. Allerdings wird in den Übergangsheimen immer wieder Bedarf bestehen. Dass der tatsächliche Bedarf und die Auswahl der Spenden gut koordiniert werden muss, mit den Verantwortlichen der Verwaltung, versteht sich von selbst. Die Lebenssituation in den Balkanländern zwingt die arbeitslosen Menschen nach Österreich, Deutschland, Frankreich und die Schweiz und das sind zuallererst, aber nicht ausschließlich, die Roma, Diese ethnische Minderheit hat den schwierigsten Zugang zu Bildung und ist dadurch auch überdurchschnittlich vertreten bei den arbeitslosen Bürgerinnen in den Balkanstaaten. Die großteils ohnehin wirtschaftlich gebeutelten Balkanstaaten in ihrer langwierigen Aufbauphase nach dem Bürgerkrieg und die bürgerkriegsbedingte nationalistische Grundhaltung in diesen Ländern, sorgen auch mit dafür, das Roma als Minderheit zuallerletzt einen Arbeitsplatz und damit eine Chance auf ein anständiges Leben für ihre Familien haben können. Sie kommen hier her, in der Hoffnung auf Arbeit. Und ich finde es nicht schändlich, wenn ein Familienvater oder Sohn mit seiner Hände Arbeit Geld verdienen möchte. Doch statt legale Arbeitsvisa zu ermöglichen, haben die um Asyl Bittenden aus den "sicheren Drittstaaten" keine Aussicht auf eine Anerkennung und damit eine Arbeitserlaubnis, weil der Begriff Asyl Bedingungen voraussetzt, die sie nur in wenigen Fällen erfüllen können. Es ist Aufgabe der Politik hier Abhilfe zu schaffen. Es ist richtig und gut über die organisierte Hilfe und Gastfreundschaft für die Flüchtlinge und um Asyl Bittenden zu sprechen und dafür zu sorgen, dass sie menschenwürdig bei uns leben können. Doch wenn einige hier auf diesen Seiten diese Hilfe für notleidende Menschen ablehnen und ihr antidemokratisches Gift in unsere pluralistische Gesellschaft spritzen, so muss dem noch deutlicher widersprochen werden. Herr Schmitz, ihre Frage könnte man eindeutig beantworten, wenn sie die Realität verkraften würden. Ja und selbstverständlich schätzen sie sich selber richtig ein. Wie könnten sie sonst einen derartigen Unsinn schreiben? In Griechenland haben viele Menschen selber nichts, keine Arbeit, keine Krankenversicherung und keine Perspektive. Und trotzdem kümmern sie sich um die Überlebenden der Mittelmeerüberfahrt. Und zwar ohne jämmerliches Wehklagen mit vollem Bauch, wie es ihre Kommentare mit einfallslosen und aus rechtsextremistischen Quellen kopierten Phrasen vermuten lassen, Herr Schmitz

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23.08.2015 12:59 Uhr

PS: Wir haben genug Arme, die bei uns leben. Helft denen!!!

Wir haben genug Arme, die bei uns leben. Helft denen!!!

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23.08.2015 08:50 Uhr

Bitte, mal recherchieren

Zu der Aktion, die ich auf meinem fb-Profil verlinkt hatte, gibt es negativ klingendes feedback. So postet eine Ulmerin:

"Auch meine Tochter Ina und ich kreuzten dort auf mit dem Kofferraum voller Klamotten für den Winter etc. Unser eifriges Mitgefühl wurde allerdings kräftig gestutzt."

Auf Nachfrage zweier anderer user ("War nicht gut oder?" und: "Wieso?") schreibt sie u.a.:

"Schwierig zu erklären, die Absicht des jungen Mannes, der die Aktion initiiert hat ist sicher positiv zu bewerten. Wir wurden jedoch von einigen Asylmitarbeitern der Stadt aufgeklärt, dass es sich hauptsächlich um Balkanflüchtlinge handelt, die regelmäßig hier sind und die Sachen anschließend eventuell wegwerfen. Oder zumindest aussortieren und in den Altkleiderkontainer werfen. Ich weiss es nicht genau. Ich fand es komisch."

Ich fände es gut, wenn dem nachgegangen würde. Düpierte Hilfswillige werden demotiviert, missbrauchte Hilfsbereitschaft entfaltet in der sowieso nicht einfachen Situation absolut kontraproduktive Wirkung.

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