Richtig und gut präsentieren - eine Checkliste

Präsentieren muss jeder Schüler. Aber was sich leicht anhört, erweist sich oft als Hürde. Viele Präsentationen werden langweilig und einschläfernd.

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Harriet Hanekamp vom Albert-Einstein-Gymnasium hat Tipps, wie Präsentationen besser gelingen.  Foto: 

Präsentieren muss jeder Schüler. Aber was sich leicht anhört, erweist sich oft als Hürde. Viele Präsentationen werden langweilig und einschläfernd. Ein paar Tipps, wie man das verhindert:

Einleitung: Eine Möglichkeit ist die konservative Einleitung mit der Reihenfolge Begrüßung - Thema - Gliederung - Inhalt. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, zum Beispiel einen Filmausschnitt oder ein Bild zu zeigen oder eine spontane Umfrage zu starten ("Wer von euch macht täglich Sport?").

Gliederung: Achte darauf, dass deine Gliederung Sinn ergibt. Du solltest nicht gleich deine Quellen verraten und beim Vorstellen nervige, eintönige Formulierungen vermeiden. Variiere die Überleitungen und sage nicht bei jedem Punkt: "Mein fünfter Punkt ist, mein sechster Punkt ist. . .".

Inhalt: Ohne gute Recherche funktioniert nichts. Es reicht nicht, wenn du seitenweise Texte aus Wikipedia kopierst oder Referate aus dem Internet runterlädst. Der Lehrer merkt schnell, dass du keine Ahnung hast. Das heißt für dich: Rechtzeitig mit der Recherche beginnen und auf seriöse Quellen achten.

Persönliches Auftreten: Ein entspannter und freundlicher Gesichtsausdruck ist unabdingbar - wie sollen die Zuhörer sonst bei Laune bleiben? Natürlich sollte man es nicht übertreiben: Wenn es um ein ernstes Thema geht, kann man nicht in Gelächter ausbrechen. Außerdem ist Blickkontakt angesagt: Nur ab und zu auf deine Notizen spickeln.

Bei Gestik und Mimik ist weniger manchmal mehr. Du solltest dich zwar frei bewegen, aber nicht zu viel Hektik verbreiten. Vermeide an deinen Klamotten oder Haaren herum zu spielen, das lässt dich nervös wirken. Wer abgehackt, schnell oder leise spricht, schreckt ab.

Material und Methoden: Folien, Plakate, Power-Point und multimediale Inhalte sind gern genutzte Tricks zur Visualisierung. Trotzdem haben Folien und Plakate auch Vorteile: Wenn der Computer abstürzt oder das Programm einfach nicht laufen will, steht man nicht mit leeren Händen da. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Schrift nicht zu klein ist (mindestens Schriftgröße 16), deutlich und sauber. Farben wirken aufmunternd, aber lenken ab - auch hier gilt: Nicht übertreiben. Kurze und knappe Stichworte sind besser als ausformulierte Sätze.

Die Präsentation soll dich unterstützen und nicht ersetzen - das gilt für Power-Point genauso: Wenige Stichworte auf eine Folie, Bilder und Grafiken können das Gesamtbild auflockern. Das Layout muss durchgängig sein, das heißt, du solltest eine einzige Schriftart und nicht zu viel Schnickschnack einbauen. Ganz wichtig: Überprüfe, ob deine Version des Programms auch in der Schule läuft. Gerade Schulen sind oft nicht auf dem neuesten Stand der Technik. 

Harriet Hanekamp, Albert-Einstein-Gymnasium

 

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