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Public Viewing der Finsternis

Die einen staunten einfach nur über das Himmelsspektakel, die anderen gingen es richtig professionell an: Die Sonnenfinsternis wurde in der vergangenen Woche in vielen Schulen beobachtet.

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Die einen staunten einfach nur über das Himmelsspektakel, die anderen gingen es richtig professionell an: Die Sonnenfinsternis wurde in der vergangenen Woche in vielen Schulen beobachtet. Gut vorbereitet nutzten manche die Chance, den Unterricht aus dem Klassenzimmer heraus zu verlegen und ganz genau hinzuschauen, sofern man mit den richtigen Gerätschaften ausgerüstet war.

Grundschülerinnen vom Schulzentrum St. Hildegard haben uns folgenden Bericht unter der Überschrift "Meine erste Sonnenfinsternis" geschickt.

Die Erde braucht ein Jahr und sechs Stunden, um einmal die Sonne zu umkreisen. Die Erde dreht sich um die eigene Achse. Bei einer Sonnenfinsternis steht der Mond zwischen Sonne und Erde. Dabei verdeckt der Mond die Sonne und wirft einen Schatten auf die Erde. Dort, wo der Schatten auf die Erde fällt, kann man die Sonnenfinsternis beobachten.

Am 20. März wurden nur 70 Prozent der Sonne verdeckt. Die nächste totale Sonnenfinsternis ist 2081. Unsere Klasse 3 durfte die Sonnenfinsternis mit speziellen Brillen beobachten. Julia und ich bemerkten noch etwas: Die Vögel wurden ruhiger, das Licht fahler, ein Wind kam auf und es wurde spürbar kühler. Der Höhepunkt, als das meiste der Sonne verdeckt war, fand um 10.37 Uhr statt. Für uns war es ein richtig tolles Erlebnis!

Jenny Pyttlik und Julia Glöckler

Am Bertha-von-Suttner-Gymnasium in Pfuhl steht Anstronomie sogar auf dem Lehrplan. Die Sternwarte auf dem Dach wird gepflegt, sofern es geht auch immer mal wieder mit neuer Technik nachgerüstet. Hier entstehen das ganze Jahr über faszinierende Aufnahmen. Kein Wunder also, dass sich die Schule ganz besonders intensiv auf den Tag vorbereitet hatte. Public Viewing wurde hier als außergewöhnlicher Unterricht genutzt. Auch über den Tag in Pfuhl gibt es einen Bericht.

Hochstimmung am Bertha-von-Suttner-Gymnasium: Schon am Morgen wurde das Fernrohr der Sternwarte auf dem Dach des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums auf die strahlende Sonne ausgerichtet. Schüler der Klasse 8c sorgten für eine Bild- und Tonverbindung auf eine riesige Leinwand, die in der Aula aufgebaut war. Sogar ein Live-Chat aus der Sternwarte war eingerichtet, als sich die Schüler dort versammelten.

Kurz nach halb zehn schob sich der Mond dann unter frenetischem Beifall der Schüler ganz langsam in die Sonnenscheibe. Die meisten Schüler erlebten dieses besondere Schauspiel natürlich zum ersten Mal. Wer eine "So-Fi"-Brille ergattert hatte, durfte die Sonnenfinsternis, natürlich unter Lehreraufsicht, auch im Freien beobachten. Damit nichts passierte, wurden alte "So-Fi"-Brillen vorab an einer eigens eingerichteten Kontrollstation auf ihre Tauglichkeit überprüft. Bertha-von-Suttner-Gymnasium

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