Psychologe Lutz Goldbeck gestorben

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Starb im Alter von 58 Jahren: Lutz Goldbeck.  Foto: 

Die Universität Ulm trauert um Prof. Lutz Goldbeck. Der Psychologe und Psychotherapeut starb im Alter von nur 58 Jahren. Seit 1991 war Goldbeck, der in Hamburg Psychologie studiert und in Berlin promoviert hatte, an der Uni Ulm tätig – viele Jahre als Leitender Psychologe und Leiter der Sektion Psychotherapieforschung und Verhaltensmedizin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Gemeinsam mit dem Münchner Mediziner Dr. Tim Schmitz erhielt Goldbeck 2002 den Lilly-Qualitiy-of-Life-Preis; damit wurde ihre gemeinsamen Forschungsarbeiten zur Lebensqualität von Jugendlichen und Erwachsenen mit Mukoviszidose gewürdigt. Ebenfalls 2002 erhielt Goldbeck den Forschungspreis des Bundesverbands für herzkranke Kinder für das Forschungsprojekt „Lebensqualität und Patientenzufriedenheit in der Pädiatrischen Kardiologie“. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit waren Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern, verursacht durch schwere Unfälle, Katastrophen, lebensbedrohliche Krankheiten, aber auch bei Misshandlung, schwerer Vernachlässigung, sexueller oder häuslicher Gewalt.

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Kommentare

09.11.2017 11:35 Uhr

Antwort auf „Verfangenheit”

In meinem Leserkommentar müsste es "Ambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie" heißen. Während des Hochladens ist offenkundig das Bindewort im Orkus entschwunden.

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09.11.2017 09:36 Uhr

Verfangenheit

Von Prof. Dr. Goldbeck stammt der Begriff der "Verfangenheit". Er begründete damit vor weit über zehn Jahren anlässlich eines Vorstellungsgesprächs im Beisein des Schwerbehindertenvertreters sowie einer Protokollantin die Ablehnung meiner Bewerbung auf eine öffentlich von der Ambulanz der Klinik für Kinder- Jugendpsychiatrie ausgeschriebene Stelle. Trotz mehrfach wiederholter Nachfragen meinerseits, was im Einzelnen darunter zu verstehen sei, blieb er mir bis über seinen Tod hinaus eine Antwort darauf schuldig. Immerhin erhielt ich von ihm aber die Zusage, dass er mich für ein "kleineres Forschungsvorhaben" engagiert hätte, wenn die fragliche "Verfangenheit" nicht wäre. Ich bin nun auf mich allein gestellt, selbst herauszufinden, wovon er damals sprach und welche prekäre Lebenslage damit bezeichnet ist.

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