Prozess gegen Stadtrat vertagt

Der Fortsetzungstermin im Verfahren gegen einen Neu-Ulmer Stadtrat ist kurzfristig vertagt worden. Dem Mann wird vorgeworfen, seinen Stiefsohn körperlich gezüchtigt zu haben.

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Der für Dienstag angesetzte Fortsetzungstermin im Verfahren gegen einen Neu-Ulmer Stadtrat ist von der Verteidigung kurzfristig wegen Terminschwierigkeiten abgesagt und auf den 6. November vertagt worden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 50-jährigen Kommunalpolitiker vor, seinen zur Tatzeit siebenjährigen Stiefsohn in vier Fällen körperlich gezüchtigt zu haben, weil dieser sich weigerte, trotz mehrfacher Aufforderung auf sein Zimmer zu gehen. Der Angeklagte bestreitet dies und spricht von einer Verleumdungskampagne des leiblichen Vaters. Nur einmal habe es zwischen ihm und dem Buben ein Gerangel gegeben, in dessen Folge das Kind gegen einen Schrank stieß und sich ein Hämatom am Arm zuzog.

Am nächsten Verhandlungstermin soll auch der leibliche Vater als Zeuge aussagen. Im Falle einer Verurteilung droht dem Stadtrat eine Haftstrafe.

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