Prof. Jens Huober neu an der Frauenklinik: Spezialist für Therapie mit Medikamenten

Prof. Jens Huober ist auf Professur für Gynäkologische Onkologie an der Uni-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe berufen worden.

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Prof. Jens Huober will die Immun- therapie vor- antreiben. Foto: Uni-Klinikum

Der renommierte Arzt und Wissenschaftler stärkt die Versorgung von Krebspatientinnen mit innovativen medikamentösen Therapien, heißt es in einer Pressemitteilung des Uni-Klinikums. "Ich möchte betroffenen Frauen alle Möglichkeiten der Krebstherapie eröffnen, die für ihre spezielle Erkrankung die besten Heilungschancen bieten. Sie sollen die Chance erhalten, unmittelbar am medizinischen Fortschritt teilzuhaben", beschreibt Professor Huober sein Ziel.

Er sieht sich als Arzt am Bett, als Koordinator fächerübergreifender Therapien und als Initiator von Studien zu neuen, vielversprechenden Medikamenten. Der Mediziner, der zuvor in Düsseldorf, St. Gallen, Tübingen, Houston (USA) und Heidelberg tätig war, ist dabei als Koordinator des Brustzentrums im Einsatz und wird eng mit dem Integrativen Tumorzentrum CCCU des Uni-Klinikums und der Medizinischen Fakultät zusammenarbeiten.

Die Fortschritte in der Therapie von Krebserkrankungen mit Medikamenten, auch systemische Therapie genannt, haben die Heilungschancen für Betroffene in den letzten Jahren weiter verbessert. Dabei werden verschiedene Therapieansätze miteinander kombiniert. Huober hat unter anderem große Erfahrung in der so genannten neoadjuvanten Therapie: "Dabei geben wir vor der operativen Entfernung eines Tumors bereits ein Chemotherapeutikum. So können wir sehen, wie gut der Tumor darauf anspricht und unser Wissen für die Chemotherapie nach der Operation nutzen. Verkleinert sich der Tumor, muss während der Operation weniger Tumorgewebe entfernt werden."

Auch die Immuntherapie, nach Einschätzung Huobers einer der größten Fortschritte der letzten Jahre, birgt neue Chancen: "Wenn die Oberfläche von Tumorzellen bestimmte Eiweißstoffe aufweist, wirken gängige Chemotherapien oft schlecht, bestimmte Therapien mit Antikörpern dagegen gut."

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