Preis für Mesale Tolu

Österreichs Journalisten  solidarisieren sich mit inhaftierten Kollegen in der Türkei. Deniz Yücel und Mesale Tolu erhalten einen Solidaritätspreis.

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Auf einer Kundgebung in Neu-Ulm hält ein Teilnehmer ein Schild in den Händen, auf dem die Freilassung der in der Türkei inhaftierten Mesale Tolu gefordert wird.  Foto: 

Die seit fast sieben Monaten in der Türkei inhaftierte Ulmer Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu erhält den Dr.-Karl-Renner-Preis des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC). Die Jury unter Vorsitz von ÖJC-Präsident Fred Turnheim habe einstimmig entschieden, den beiden in der Türkei unrechtmäßig inhaftierten Journalisten Deniz Yücel und Mesale Tolu und allen in der Türkei eingesperrten Journalisten den erstmals vergebenen „Dr. Karl Renner Solidaritätspreis für Publizistik“ gemeinsam zuzuerkennen. Damit wolle man gegenüber dem türkischen Regime deutlich machen, dass Menschenrechte unteilbar sind, teilte der ÖJC mit. Mit rund 6700 Mitgliedern ist der ÖJC die größte Journalistenorganisation Österreichs.

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Themenschwerpunkt

Der Fall Mesale Tolu

Seit Ende April 2017 sitzt die deutsche und in Ulm geborene Journalistin Mesale Tolu in einem türkischen Gefängnis. Der Vorwurf: „Terrorpropaganda“ und „Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“.

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