Platz vor der Ballspielhalle in der Weststadt wird neu gestaltet - Erst weichen Bäume

Der Platz vor dem Weststadt-Haus ist in die Jahre gekommen. Nach dem Weststadtpark wird nun auch er erneuert. Der Platz bildet einen weiteren Baustein für einen neuen Mittelpunkt im größten Stadtteil.

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Am Computer simuliert: Der Weststadtplatz, wie er einmal aussehen soll: Holzdecks zum Verweilen und ein Sprudlerfeld zum Erfrischen. Animation: SAN Ulm

Der Plattenbelag beschädigt, der Brunnen seit Jahren stillgelegt, die ganze Fläche zuletzt als Parkplatz zweckentfremdet: der Platz vor dem Weststadt-Haus. Er wird 2013 neu gestaltet, nachdem im vergangenen Dezember der neue Weststadtpark eröffnet worden ist. Dort waren gut 50 neue Bäume gepflanzt, Staudenbeete angelegt, Spielgeräte für alle Altersgruppen aufgestellt und Sitzgelegenheiten geschaffen worden.

Seit dem Wettbewerb für einen neuen Stadtteilplatz ist einige Zeit vergangen. Nun stehen die Städtebaufördermittel im Rahmen des Sanierungsgebietes "Weststadt II" im Bund-Länder-Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" zur Verfügung, teilt Angela Wagner mit, Chefin der in der Sanierung federführenden städtischen Sanierungstreuhand (SAN). Veranschlagte Kosten für die Platzgestaltung: 1,1 Millionen Euro. Bauherr: die SAN.

Der Platz, an dessen konzeptioneller Entwicklung die Bürger mitgewirkt haben, soll der neue Treffpunkt in der Weststadt werden, mit mehr als 22 000 Einwohnern größter Ulmer Stadtteil. Geplant sind unter anderem große Holzdecks zum Verweilen und ein Sprudlerfeld, das im Sommer Kindern Spaß und allen Besuchern Abkühlung bringen soll. Stadtteilveranstaltungen wie das Weststadtfest bekommen einen attraktiven Rahmen. Die Verkehrsberuhigung in der Moltkestraße (Tempo 30 und verkehrsberuhigter Bereich) soll positiv wirken. Von April bis November werden folgende Bereiche neu gestaltet:

Die Zufahrt zum Westbadparkplatz wird nach Süden verlegt, der Platz vor Weststadthaus/Ballspielhalle wird vergrößert und vollständig neu gestaltet, ebenso der Eingangsbereich der Wuselvilla.

Die Einmündung der Wörth- in die Moltkestraße ist ins Gesamtkonzept integriert; das heißt, dass der Platzbelag sich über die Moltkestraße hinweg erstreckt, wodurch allen Verkehrsteilnehmern signalisiert wird, dass in diesem neuen Stadtraum Rücksichtnahme von allen verlangt wird.

Vorab werden - was mit der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt ist - seit gestrigem Mittwoch und am heutigen Donnerstag einige Bäume gefällt. Während der Bauzeit wird der Zugang zu den umliegenden Gebäuden gewährleistet sein, jedoch sind Einschränkungen für die Besucher nicht zu vermeiden, sagt Wagner. Auch eine zeitweilige halbseitige Sperrung in der Moltkestraße ist notwendig. Während der Bauzeit weisen Aushänge im Weststadthaus, in der Ballspielhalle, im Westbad und in der Kita auf die aktuelle Entwicklung hin.

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