Planeten voraus - Kibum ein Erfolg

Am Donnerstag hat die Ulmer Kinder- und Jugendbuchmesse, kurz Kibum, nach einer Woche ihre Pforten wieder geschlossen.

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In diesem Jahr hat sich viel um das Thema "Weltraum" gedreht, allerdings gab es auf der Kibum nicht nur Bücher zu diesem Thema, sondern, übersichtlich, in unterschiedliche Altersgruppen eingeteilt, alles, was das Herz eines Buchliebhabers höher schlagen lässt. Wir haben uns einen Tag auf der Kibum umgeschaut.

Die jungen Besucher, die größtenteils zwischen vier und elf Jahren alt waren, hatten die Möglichkeit, es sich in einer Ecke mit Sitzgelegenheiten gemütlich zu machen und sich von den Großen vorlesen zu lassen. Um 11.30 Uhr stand das Bilderbuchkino im Kabinett des Stadthauses auf dem Programm. In gemütlichem Dämmerlicht gab uns Gabi Kaukol einen Einblick in die Geschichte "Juri fliegt zu den Sternen" von Susanne Göhlich. Das Buch ist im Moritzverlag erschienen, die Zeichnungen sind ebenfalls von Susanne Göhlich.

Die Lesung fand in regem Austausch mit den Kindern statt, die Kleinen punkteten schon vor Beginn der Lesung mit ihrem Wissen. "Der erste im All war gar kein Mensch, sondern ein Hund!", ruft es von vorne aus der Zuschauerreihe. "Ja, und im Weltraum gibt es auch Sterne und riesige Planeten", tönt es weiter.

Dann begann die halbstündige Lesung, mit Bildauschnitten aus dem Originalbuch, die an eine Wand projiziert wurden. Gabi Kaukol nahm uns mit zu Juri, der in seinem Schuppen eine Rakete baut. Zusammen mit seiner Hündin Leika fliegt er ins All. "Im Weltraum schwebt alles", bringen sich die Kinder wieder ein, "sogar das Essen fliegt dort, und wenn man sich nicht festbindet, schwebt man davon".

Juri gerät mit seiner Rakete auf einen Weltraumschrottplatz und muss zusammen mit seiner Hündin einen Weltraumgroll überlisten, um wieder nach Hause zu kommen. Als Juri heil auf der Erde ankommt, waren auch die Zuhörer zufrieden.

Wer vom Weltraumfieber angesteckt wurde, konnte vor dem Saal des Stadthauses Planeten beleben. Die großen Planeten aus Pappmache sowie Knete standen schon bereit. Die Mitglieder des Vereins "Übermorgenwelt Ulm" halfen den Kindern dabei, bunte Bewohner aus Knete zu schaffen. Der fertige Planet wird zuerst im Stadthaus, dann in der Stadtbibliothek Ulm zu sehen sein.

Die Kibum lädt ein zum Lesen, Schmökern und Zeit verbringen - und das alles ganz umsonst. Ein Besuch ist auf jeden Fall lohnenswert, auch im nächsten Jahr wieder. Denn neben Bilderbüchern gibt es auf der Messe auch Geschichten für größere Kinder, Sach- und Wissensbücher und Jugendliteratur.

Ronja Keppler

Jugendreporterteam

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