Piraten setzen Probst und Collins auf Landesliste

Zwei Piratinnen aus Neu-Ulm und Ulm stehen auf der Landesliste für Berlin auf aussichtsreichen Plätzen: Die baden-württembergischen Piraten haben in Wernau ihre Kandidaten für die Bundestagswahl im kommenden Jahr aufgestellt.

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Den Gehörlosen Gehör verschafft: Twitterin Julia Probst  Foto: 

Zwei Piratinnen aus Neu-Ulm und Ulm stehen auf der Landesliste für Berlin auf aussichtsreichen Plätzen: Die baden-württembergischen Piraten haben in Wernau ihre Kandidaten für die Bundestagswahl im kommenden Jahr aufgestellt. Julia Probst wurde auf Landeslistenplatz 3 gewählt, Lisa Collins auf Platz 9.

Beide sind Mitglieder des Kreisverbands Ulm/Alb-Donau-Kreis. Collins, die als Direktkandidatin für den Wahlkreis Ulm antritt, sieht ihre Schwerpunkte in der Familien- und Bildungspolitik, während die gehörlose Probst aus Neu-Ulm die Themengebiete Inklusion und Barrierefreiheit besetzt. Würde sie gewählt, so wäre Probst die erste gehörlose Abgeordnete im Bundestag. Die 30-Jährige kann Lippenlesen und wurde bundesweit bekannt, als sie während der WM über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete, was Bundestrainer Jogi Löw – äußerlich erregt, doch für TV-Zuschauer unverständlich – seinen Fußballern zurief.

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Kommentare

25.09.2012 22:46 Uhr

Ulm als Politisches Schwergewicht!

Es wäre gut, wenn gerade aus Ulm oder Neu-Ulm eine Piratin ins Parlament einziehen würde.
Gerade mit den Piraten zusammen könnten Schnittmengen bei vielen Themen für die etablierten Parteien links der Mitte bearbeitet werden.
Das wäre doch mal was anderes, als die unsoziale Politik, wie sie seit Schröder betrieben wird.
Es wäre an der Zeit, dass der linke Flügel mal wieder Auftrieb und frischen Wind von Politneulingen erhält, die noch nicht "angepasst" und brav sind.
Und noch eine Ulmer Abgeordnete könnte dem Raum und den Kreisen um Ulm nicht schaden. Eine regionale Stimme mehr in Berlin kann nicht schaden.

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