Pilotprojekt für Gewaltschutz

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In Ulm gibt es nun eine von bundesweit 25 Piloteinrichtungen, die Gewaltschutz für Kinder und Frauen in Flüchtlingsunterkünften umsetzen sollen. „Ich begrüße es sehr, dass das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Pilotprojekt der Caritas Ulm mit 40?000 Euro unterstützt“, freut sich die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis über die Unterstützung aus Berlin.

„Gewalt war bei vielen ein Grund zu flüchten, deshalb müssen wir dafür sorgen, dass Frauen und Kinder in unseren Unterkünften keine Gewalt mehr erleben müssen“, erläuterte Mattheis das Anliegen des Förderprogramms. Die koordinierende Stelle „Gewaltschutz Kinder und Frauen“ soll Leitungen von Flüchtlingseinrichtungen dabei unterstützen, Maßnahmen zum Gewaltschutz umzusetzen. „Wir werden uns mit Fragen wie Beleuchtung, Wege zu den sanitären Anlagen, Zusammenleben auf engem Raum, Zusammenarbeit mit dem Security-Personal auseinandersetzen und Unterkünften Tipps geben, was sie bei sich verbessern können“, erläuterte die Projektleiterin Regina Konz, die bei der Caritas Ulm die Familienhilfe leitet. Im Team sind eine Mitarbeiterin des Frauenhauses, eine Sozialpädagogin mit Berufserfahrung in einer stationären Wohngruppe und eine aus Syrien stammende Psychologin.

Die Förderung endet allerdings zum Jahresende, so dass es für 2017 keine Planungssicherheit gibt

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