Pauluskirche: "Gehörte Bilder" zu Bach-Kantaten

Erst hörte Annegret Heise Musik, dann malte sie. Sie ließ sich von Bach-Kantaten zu ihren Bildern inspirieren. Von Sonntag an ist ihre Ausstellung "Gehörte Bilder" in der Pauluskirche zu sehen.

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Gehörte Bilder - gemalte Partituren: Annegret Heises Arbeiten werden in der Pauluskirche gezeigt.  Foto: 

Mit den Kantaten von Johann Sebastian Bach beschäftigte sich die 75-Jährige seit der Erkrankung ihres Mannes. Sie fing spontan an, nach deren Rhythmus zu zeichnen. Als ihr Mann vor sieben Jahren starb, wurde ihr Hobby intensiver. "Ich habe Partituren gekauft und auch mit den Texten gearbeitet", erklärt die Ulmerin.

Vor zwei Jahren hatte sie Pfarrer Adelbert Schloz-Dürr vorgeschlagen, die Bilder in der Pauluskirche auszustellen. "Sie sind gelungen, ohne konstruiert zu sein", sagt Schloz-Dürr. Das sei kein "Malen nach Fantasie", es handele sich vielmehr um "gemalte Partituren". Dass die Ausstellung in eine Zeit fällt, wo eine große Bach-Kantaten-Reihe der Kirchenmusiker in den Gottesdiensten der Region läuft, sei Zufall, aber ideal.

Am Sonntag, 10 Uhr, wird die Ausstellung "Gehörte Bilder" im Gottesdienst der Pauluskirche eröffnet. Bis zum 4. Mai können die Arbeiten in der Kirche besichtigt werden (Di-So, 10-16 Uhr).

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