Parkscheiben-Drehen als Pausenbeschäftigung

Für viele Lehrer und Lehrerinnen einer Grund- und Hauptschule in Neu-Ulm führt der erste Weg in der Pause oft nicht ins Lehrerzimmer – sondern zunächst zum Auto. Akuter Parkplatzmangel ist der Grund dafür, dass die Lehrkräfte nicht mehr vor Strafzetteln sicher sind.

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  • Nicht nur in diesem Auto findet man vor der Grundschule Stadtmitte neben der Lehrerbescheinigung auch eine Parkscheibe als Schutz vor Strafzetteln. 1/6
    Nicht nur in diesem Auto findet man vor der Grundschule Stadtmitte neben der Lehrerbescheinigung auch eine Parkscheibe als Schutz vor Strafzetteln. Foto: 
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    Wie an jeder Schule gibt es auch an der Peter-Schöllhorn-Schule speziell für Lehrer angelegte Parkplätze... Foto: 
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    ...doch für ungefähr 60 Lehrkräfte reichen diese elf Lehrerparkplätze nie und nimmer aus. Foto: 
  • Vor der Grundschule Stadtmitte werden regelmäßig die Parkscheiben auf ihre Aktualität kontrolliert - Grund für die Lehrer, alle zwei Stunden die Parkscheiben nachzustellen. 4/6
    Vor der Grundschule Stadtmitte werden regelmäßig die Parkscheiben auf ihre Aktualität kontrolliert - Grund für die Lehrer, alle zwei Stunden die Parkscheiben nachzustellen. Foto: 
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    Dieses Bild sieht man schon öfters: Wer sich nicht an die Vorschriften hält und zu lange parkt, kassiert den ungeliebten Strafzettel. Foto: 
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Der Peter-Schöllhorn-Mittelschule stehen zusammen mit der Grundschule Stadtmitte in Neu-Ulm elf Lehrerparkplätze zur Verfügung. An beiden Schulen unterrichten derzeit insgesamt 58 Lehrer und Lehrerinnen. Selbst wer mathematische Textaufgaben nicht leiden mag, stellt fest, dass die eigens für Lehrkräfe reservierten Parkplätze bei weitem nicht ausreichen. Die Folge ist, dass neben den Anwohnern auch die Lehrer auf der Straße parken müssen – die blaue Parkscheibe stets gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe.
 
Direkt neben den parkenden Autos weist ein großes Schild höflich darauf hin, dass das Vierrad höchstens zwei Stunden abgestellt werden darf – es sei denn, man parkt nachts, am Wochenende oder ist Anwohner. So bleibt den Lehrkräften nichts anderes übrig, als alle zwei Stunden in der Pause ihr Auto aufzusuchen und die Parkscheibe zwei Stunden vorzudrehen, um sicher zu sein vor den omnipräsenten und stets gefürchteten Polizeihelfern.
 
Nun ist das Lehrerdasein bekanntlich ein stressiger Job, der selbst die viel zu kurzen Pausen in Anspruch nimmt. Warum dann also nicht die sowieso selten ausgelasteten Schüler zum Auto schicken, um die Parkscheibe einzustellen? „Ich wohne nahe der Peter-Schöllhorn-Schule und beobachte regelmäßig, wie Grundschüler in der großen Pause in den Autos der Lehrer und Lehrerinnen die Parkscheiben nachdrehen“, erzählt ein Anwohner. Parkscheiben-Drehen als Pausenbeschäftigung für gelangweilte Schüler – warum auch nicht?
 
Doch so kurios und beinahe amüsant die Situation wirken mag – die fehlenden Parkplätze sind schon längst ein Thema, das regelmäßig für Unmut sorgt. „Die Parksituation ist in der Tat katastrophal“, heißt es von Seiten der Peter-Schöllhorn-Mittelschule. „Wenn man nicht richtig früh dran ist, kann man eben nicht auf dem Lehrerparkplatz parken, sondern muss schauen, dass man auf der Straße eine Parklücke findet. Ich lege dann neben der Bescheinigung, dass ich als Lehrerin tätig bin, die Parkscheibe daneben und stelle sie alle zwei Stunden neu ein – ich will ja schließlich keinen Strafzettel“, berichtet eine Lehrerin der Grundschule Stadtmitte.
 
Die Bemühungen der Lehrkräfte, einem Verwarnungsgeld durch Nachstellen der Parkscheiben zu entgehen, in allen Ehren – doch eigentlich ist selbst das ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung. „Grundsätzlich werden in der Stadt Neu-Ulm sowohl Zeitüberschreitungen als auch das erneute Einstellen der Parkscheibe auf öffentlichen Parkplatzen mit begrenzter Parkdauer nicht akzeptiert. In diesen Fällen müssen die Verkehrsteilnehmer mit Strafzetteln im Bereich von 5-25 Euro rechnen“, erklärt Ina-Marlene Schnetzer, Pressesprecherin der Stadt Neu-Ulm. Ein Mitarbeiter der Kommunalen Verkehrsüberwachung der Stadt Neu-Ulm meint außerdem: „Wir wissen, dass die Parksituation gerade auch an der Peter-Schöllhorn-Schule problematisch ist, aber wir müssen auch verwarnen, wenn jemand seine Parkscheibe nach Ablauf der zwei Stunden einfach nachstellt – es können schließlich nicht nur Lehrer in der Gabelsbergerstraße parken.“ Dies mag stimmen – doch wohin dann mit den Lehrern?

Ein Lösungsansatz wäre natürlich, die morgendliche Unterrichtszeit auf zwei Stunden zu verkürzen und dadurch dem Parkscheiben-Problem zu entgehen. Ein Ansatz, der nicht nur das Parkproblem lösen, sondern mit Sicherheit auch einigen Schülern entgegenkommen würde.
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Kommentare

29.09.2012 23:14 Uhr

Echt !!!?

Ei ber bipsch !!!!!

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Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

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29.09.2012 10:00 Uhr

Parkplatznot

Ich finde diese Diskussion echt witzig. Haben die Lehrer keine anderen Probleme?? In und um Ulm gibt es genug Parkplätze die kostenfrei sind und für jeden zu erreichen sind. Man muss dann halt in kauf nehmen, dass man ein paar Meter laufen muss. Das sollte keinem schaden. Also liebe Lehrer bitte haltet Euch als Beamte an geltende Gesetzte und benutzt nicht die Schüler einer berechtigten Strafe zu umgehen und vor allem versucht nicht dem Schreiben der Rektorin darzustellen dass Ihr doch so arme Gesellen seid.
Jeder Mensch ist vor dem Gesetzt gleich!! Oderer gibt es in unserer Gesellschaft Gleichere???

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28.09.2012 12:57 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „MPU?” - MPU!!”” - Kinderspiele!

Oh - das erinnert mich an den Scherz, den wir als Kinder immer spielten:

M. zu A.: Du kommst sicher als Erster ins Irrenhaus!

A.: Klar - um Dich anzumelden! :-)

Jaja, wir haben uns wirklich nicht verändert! Sind wir heute Niveauvoll!

Ich verlasse Euch jetzt in diesen Untiefen. Ich meine, das Thema ist erschöpfend diskutiert und die Lehren sind klar:

Am Besten, wie in dem niveauvollen Artikel angesprochen, nur noch zwei Stunden Unterricht pro Tag für Lehrer.
Und dann dafür jeden Tag Beamten-bashing im Forum.

Ja, dann ist der Großteil der Forumsteilnehmer glücklich. Leider.

In diesem Sinne: Gutes Autofahren, immer gesundes Heimkommen - und genug Parkplätze für die, die das Auto nehen müssen.

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28.09.2012 12:10 Uhr

Es wäre interessant zu erfahren,

ob die Schulkinder die das Schulgelände auf bitten/verlangen der Lehrkräfte während der Schulpflichtigen Zeit verlassen um Parkscheiben nachzustellen, überhaupt versichert sind?
Wenn mein Kind so etwas machen sollte, dann liebe Lehrkräfte liebe Schuldirektorin ...

Übrigens darf eine Parkscheibe nicht nachgestellt werden, sondern das Kfz muss bewegt werden. Wenn auch nur aus der Parklücke heraus 20m vor und wieder zurück. Es hat also eine stillschweigende Akzeptanz seitens der Kontrollorgane stattgefunden, da sie mit Sicherheit wissen das diese Fahrzeuge von Morgens bis Mittags an der gleichen Stelle parken. Hier verhalten sich also nicht nur die Lehrkräfte äusserst Rücksichtslos, sondern auch die Damen und Herren der Kontrollbehörden. Oder kommt jetzt der Spruch "wir laufen da nur einmal am Tag vorbei ...". Übrigens liebe Kontrollorgane gibt es auch Abschleppdienste in Ulm. Die Begrenzung auf 2Std. max. Parkzeit ist da nämlich nicht umsonst.
;)

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28.09.2012 11:41 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Parkplatznot!””””

Das kann man so sehen. Es spricht nichts dagegen, nach einer sinnvollen Lösung zu suchen. Diese kann aber nicht sein, weiterhin auf Kosten der Anwohner und Geschäfte systematisches Falschparken zu akzeptieren oder gar gutzuheißen. Und wer das, wie die zitierte Lehrerin nicht kapiert, dem sollte das ggf.deutlich erklärt werden. Das ist es dann auch schon.

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28.09.2012 11:17 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Parkplatznot!”””

"Falschparken als revolutionärer Akt, Reschpäkt!"

Gell, man muss eben so was von jeder Seite aus bedenken. :-)

Lehrer?

Nun ja, mit Lehrern habe ich so viel zu tun wie jeder von uns, auch ich habe in meiner Schulzeit gute und schlechte, faule und freundliche und kompetente und weniger kompetente erlebt. So manchem würde ich einen Parkplatz in der Nähe von Buxtehude gewünscht haben, 10-stündigen Fußmarsch inclusive. Und so manchen anderen hätte wohl jeder von uns mit dem Fahrrad von der Bahn abgeholt, wenn er nur rechtzeitig zum Unterricht da ist - so ist eben das Leben.

Aber 11 Parkplätze für 50 Beschäftigte - das ist in jeder Firma zu wenig, und in einem Amt auch. Da braucht man nicht von Sonderregeln für Lehrer träumen, das ist einfach zu wenig.

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28.09.2012 09:23 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „MPU?” - MPU!!”

Na dann mal tapfer als erster voran, Herr Forist Schmitz, als leuchtendes Vorbild.

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28.09.2012 08:36 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Parkplatznot!””

Klar, lustige Sonderrechte für Lehrer auf Kosten der Anderen. Man kann nur hoffen, das die angesprochenen Paragraphenreiter und Dienstherren schleunigst tätig werden, gell Herr (Lehrer?) Schmitz!
Falschparken als revolutionärer Akt, Reschpäkt!

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28.09.2012 08:23 Uhr

Antwort auf „Parkplatznot!”

Die Art, wie sie es lösen, ist schon wieder lustig: Der kleine Bürger - auch wenn er ein Beamter ist - wehrt sich gegen den Staat und seine Büttel.

Es bleibt nur zu befürchten, dass irgend welche Paragraphenreiter jetzt ein kleines Heer von Ordnungsamts-Frauen und -Männern auf die Lauer legen und versuchen werden, auch dem letzten Parkscheibendreher das (lustige) Handwerk zu legen.

Gefährlich ist auch, dass die 'Übeltäter' Beamte sind - hier könnte der Dienstherr ein Wörtchen mit zu reden haben.
Bedauerlich, dass sofort Rufe danach laut werden wie im Artikel von Herrn Gutricki.

Sinnvoller wäre es, den Lehrern wenigstens einigermaßen angemessene Parkplätze zur Verfügung zu stellen.

Aber hier war der Artikel zwar belustigend, aber weniger hilfreich. Keine Lösungsansätze, aber einen schön polemischen Schlussatz. "Ein Lösungsansatz wäre natürlich, die morgendliche Unterrichtszeit auf zwei Stunden zu verkürzen" So sieht kein serilöser Journalismus aus.

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28.09.2012 08:17 Uhr

Parkplatznot!

11 Parkplätze für 50 Lehrer - das ist wirklich nicht mehr zeitgemäß! Das stammt noch aus einer Zeit, als der Dorflehrer ums Eck gewohnt hat, nicht aus der heutigen Zeit, in der auch und besonders Lehrer irgendwo hin versetzt werden.
Und wer den Ulmer und Neu-Ulmer Wohnungsmarkt kennt, weiß, dass man nicht mal eben in fußläufige Entferung zur Schule umziehen kann. Und was macht dann der Partner? Harz-IV-Empfänger?

Nein, Mobilität ist der Kernpunkt unserer Gesellschaft. Und dass sie durch den übersubventionierten ÖPNV nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung geschaffen werden kann, eben für die privilegierten, die in der Stadt oder dem nächsten Umland wohnen, ist klar, auch wenn es scheinbar noch längst nicht alle Verfechter der grünen Ideologie verstanden haben.

Die Lehrer haben offensichtlich ein Problem, sie werden von ihrem Dienstherren in der Hinsicht vernachlässigt. Die Art, wie sie es lösen, ist schon wieder lustig: Der kleine Bürger - auch wenn er ein Beamter ist - weht si

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28.09.2012 08:12 Uhr

Antwort auf „MPU?” - MPU!!

MPU ist ein gutes Stichwort!

Ich fordere sie für alle Forenteilnehmer - besonders für die, welche solche Posts verfassen!

Gell, Herr Gutricki! :-)

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27.09.2012 23:08 Uhr

Parkplätze sind doch genug vorhanden

An der Reutierstraße/Meiniger Straße (a. 400 Meter) gibt es einen kostenlosen Park&Ride Parkplatz!

Bischen laufen schadet nicht...

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27.09.2012 23:00 Uhr

Tja, so ist das im Leben...

Ich arbeite auch für ein Unternehmen in der neu-Ulmer Innenstadt, die angemeiteten Parkplätze reichen für alle Beschäftigten der Firma auch nicht und werden dadurch durch Fremdparker teilweise zugeparkt.

Mein Chef wollte deshlab im Parkhaus am Bahnhof Parkplätze anmieten, jedoch ist hier die Stadt derart unflexibel, dass es eine Zumutung ist.

In Ulm bekommt man pro gemietetem Tiefgaragenstellplatz eine Ein-/und ausfuhrkarte. Dabei ist die Karte keinem festem Auto zugeordnet. In Neu-Ulm geht das nicht, dort darf nur das Auto auch parken, welches hierfür angemeldet wurde. Hinzukommt noch das das Parkhaus nicht 24 h benutzt werden darf...

Ach ja zu den Lehrern, wieso sollten die ne extra Ausnahme bekommen? Die normalsterblichen kriegen ja auch keine Ausnahme?

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27.09.2012 21:55 Uhr

Antwort auf Antwort „*Die Blechkiste zu Hause lassen und ÖPNV, Fahrrad oder sonstwas benutzen!*”

Na ja, Herr Freiburger, der Bahnhof Neu-Ulm zum Beispiel ist keine 500 Meter von der Schule entfernt, das schafft auch noch der unsportlichste und bequemste Lehrer zu Fuß.
Und sollte er aus dem "Schwarzwald" anreisen müssen nach Neu-Ulm, gibt es sicher auch in der Nähe der Stadt P+R-Parkplätze oder andere Parkmöglichkeiten, um das letzte Stück mit ÖPNV zu fahren.
Letztlich geht es nur darum, dass die Verkehrs- und Parkregeln auch für die Damen und Herren Lehrer gelten, und eben keine Sonderregeln "qua Amt oder "besonderer Verdienste"! Aber vielleicht sehen Sie das anders?
Die zitierte Lehrerinnen-Aussage " Ich lege dann neben der Bescheinigung, dass ich als Lehrerin tätig bin, die Parkscheibe daneben und stelle sie alle zwei Stunden neu ein – ich will ja schließlich keinen Strafzettel“, ist einfach eine bodenlose Frechheit. Was hat dieser Beruf mit einem vermuteten bzw. behaupteten Sonderparkrecht zu tun? So eine Überzeugungstäterin sollte man jeden Tag abschleppen.

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27.09.2012 21:25 Uhr

*Die Blechkiste zu Hause lassen und ÖPNV, Fahrrad oder sonstwas benutzen!*

Wenn´s geht !!!
Schon mal 50 km hin !, und 50 km zurück !! – pro Tag/(pro halben Tag !!! doppelt !!) – im Schwarzwald !!!! - mit dem ÖPNV, Fahrrad oder sonstwas ! – auch im Winter !! - pünktlich ! zum Unterrichtsanfang !!/zur Konferenz zum Elterngespräch usw. gefahren !!!????

Der Martin sollte wissen !, dass es Herter isch bei seller Firma !!, do kimmt selten oiner do na wo er hin will !!!

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Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

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27.09.2012 20:42 Uhr

Energiesparen?

Methode zum Energiesparen?
Ja freilich, ganz einfach. Die Blechkiste zu Hause lassen und ÖPNV, Fahrrad oder sonstwas benutzen!

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27.09.2012 20:10 Uhr

MPU?

Besagte Lehrer ignorieren offensichtlich vorsätzlich die Straßenverkehrsordnung, halten ihnen Schutzbefohlene zur Beihilfe dazu an, und sind offensichtlich auch noch stolz darauf - bzw. sehen es als ihr gutes Recht an.
Ich bezweifle stark, dass bei diesen Personen die notwendige geistige Eignung zum Führen eines KFZ besteht. Ich hoffe, die Stadtverwaltung Neu-Ulm meldet die Lehrer konsequent der Führerscheinstelle, die ein entsprechend erhöhtes Bußgeld verhängen oder eine MPU anordnen kann.

Das Ganze zeugt von einer gewaltigen Missachtung unserer rechtsstaatlicher Grundordnung - und einer Weitergabe dieser Haltung an die Schüler. Die *verbeamteten* Lehrer/innen sollten sich nochmal durchlesen, was sie da bei ihrer Verbeamtung unterschrieben und geschworen haben!

Ich hoffe, dass die Schulaufsicht gegen diese Auswüchse vorgeht.

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27.09.2012 19:01 Uhr

Oder mal pedantisch-beamtisch...

Vielleicht sollten sich die "zugeparkten" Anwohner mal an die Schulaufsicht wenden und nachfragen, aus welchem Grund die Rektorin B. Altmann ihren Lehrern einen komischen Zettel mit Unterschrift und Dienstsiegel für deren PKW ausstellt, der bestätigt, dass sie in der Schule arbeiten. Will sie damit vielleicht womöglich das Begehen von Ordnungswidrigkeiten unterstützen (ein absurder Gedanke, Entschuldigung), aber was für einen Zweck soll solch ein Zettel haben?
Und die Eltern der betroffenen Schüler, die die Parkscheiben nachdrehen, könnten ja mal nachfragen, welcher Lehrer und damit per se begnadeter Pädagoge und Erzieher die Schüler zu dieser Beihilfe zum Begehen von Ordnungswidrigkeiten anstiftet, vielleicht sogar unter Druck (non scholae sed vitae discimus)?
Und die Anwohner und Geschäftsleute können im Zeitalter von Handys solches Treiben ja leicht dokumentieren und abstellen lassen.
Wie gesagt, pedantisch-beamtisch, aber vielleicht die Sprache, die diese Herrschaften verstehen?

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27.09.2012 18:34 Uhr

*Satire oder was?*

Was will er uns sagen !?? Wohl das !:
Selber Schuld ! in der Plutokratie !!, wenn mer bei so einer miesen Firma ! – auch noch in der Innenstadt !! - ohne Gleitzeit !!! schafft !, die nicht ausreichend über Firmenparkplätze verfügt !!!!

Wasele moint er wohl !??, nu ! die könnten ja auch immer nach 2 Stunden die Reise nach Jerusalem spielen !! und so endlich den Schülern die sinnvollste Methode des Energiesparens veranschaulichen !!!????

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Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

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27.09.2012 17:31 Uhr

Antwort auf „Satire oder was?”

Wie wahr, wie wahr.
Mein Vorschlag wäre eine Fahrgemeinschaft
Als Lehrer zu gründen. Es muss
Ja nicht jeder Lehrer alleine mit seiner
Luxus Karosse anreisen. Und der
Unterricht beginnt ja bekanntlich für
Viele Klassen gleichzeitig.
Ebenso könnte sich ein Lehrer auch
Fahren lassen morgen. Für Familien
Mit mittlerem Einkommen, 2 Kindern und
Nur einem Auto eine Selbstverständlichkeit.
Sollte auch für Lehrer machbar sein!

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27.09.2012 17:01 Uhr

Danke dem Vorredner

Ich sehe das genauso wie Hr. Herter. Welches Recht haben Lehrer illegal zu Parken und dann noch zu hoffen das sie ungestraft davon kommen. Anderen Leuten geht es ebenso und machen keinen so großen Aufstand. Bin mal gespannt welche Sonderlösungen und Privilegien die Lehrer wieder bekommen.
Hoffentlich hält die Stadt Augenmaß und unterscheidet die Leute nicht zw. Bessere und andere.

...

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27.09.2012 16:29 Uhr

Satire oder was?

Gibt es irgendein Natur- oder Grundrecht für Lehrer, mitten in der Innenstadt einen kostenlosen reservierten Parkplatz zu haben? Und was legitimiert diese Damen und Herren, -wohlgemerkt illegal- den ganzen Tag öffentliche Parkplätze zu blockieren, noch frech mit einem Zettel, dass man ja Lehrer sei? Ist das eine, vielleicht soger schwere Behinderung? Kann das mal jemand erklären?
Ist die Innenstadt nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder von mir aus per Hubschrauber zu erreichen? Und was machen die vielen anderen Nicht-Lehrer? Sollen die jetzt auch einen Zettel hinlegen und draufschreiben, was sie von Beruf sind und dürfen dann den ganzen Tag kostenlos parken?
Erschütternd, dieses "Selbstverständis" der Damen und Herren Lehrer und wieder mal ein Beleg dafür, dass die vielen Vorurteile gegen diese Berufsgruppe nicht völlig aus der Luft gegriffen sind...

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