Olgastraße: Nachts nur noch Tempo 30

Seit Jahren werden die nächtlichen Rennen mit teilweise schweren Unfällen auf der Olgastraße beklagt. Jetzt reagieren Stadt und Polizei und wollen unter anderem in den Nachtstunden Tempo 30 einführen. Mit einem Kommentar von Hans-Uli Mayer und einer Umfrage.

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Seit Jahren werden die nächtlichen Rennen mit teilweise schweren Unfällen auf der Olgastraße beklagt.  Foto: 

Für Anwohner ist die Olgastraße seit Jahren eine Rennstrecke. Vor allem nachts, wenn wenig Verkehr ist und nach 23 Uhr die Ampelanlagen ausgeschaltet sind, heulen regelmäßig die Motoren auf und quietschen Reifen.  Der schwere Verkehrsunfall in der Nacht auf den 1. August  scheint jetzt den Ausschlag gegeben zu haben für umfangreiche Maßnahmen, mit denen Stadt und Polizei die Situation beruhigen wollen.

In einem Brief an die Fraktion der Freien Wähler im Ulmer Gemeinderat listet OB Ivo Gönner ein ganzes Bündel auf. Aus dem Antwortschreiben auf einen Antrag von Anfang August zur Verkehrssicherheit auf der Olgastraße geht hervor, dass die Stadt vor kurzem eine Woche lang verdeckt den Verkehr beobachtet hat. Insgesamt hätten sich die Geschwindigkeitsverstöße zwar im Rahmen gehalten. „Auffallend waren aber vereinzelte Fahrzeuge, (...) die mit hoher Geschwindigkeit aufgezeichnet wurden“, heißt es in dem Schreiben.

Seit einigen Tagen bereits ist der Betrieb der Verkehrsampeln um zwei Stunden von 23 Uhr auf 1 Uhr verlängert worden. Ebenfalls werden weitere verdeckte Verkehrszählungen mit Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, um die Auswirkungen zu messen. „Wir wollen nach den Ferien auch 14 Tage konsequent kontrollieren“, kündigt der Leiter der Bürgerdienste, Roland Häußler, schon mal an. Und als dritte Sofortmaßnahme teilt der OB den Aufbau einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage mit, für die offenbar auch schon ein „geeigneter Standort“ gefunden wurde. Dem Vernehmen nach soll der Starenkasten zwischen Salzstadelgasse und Landgericht installiert werden.

Bis zum Jahreswechsel soll zudem eine weitere, vielleicht die wichtigste Maßnahme umgesetzt werden. Wie schon länger geplant will die Stadt während der Nachtstunden zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens die Höchstgeschwindigkeit auf der Olgastraße auf Tempo 30 beschränken.

Hierfür braucht es noch einen Beschluss des Gemeinderats, weshalb diese Beschränkung nicht sofort umgesetzt werden kann. „Das ist immer problematisch auf Hauptverkehrachsen, aber das müssen wir jetzt einfach versuchen“, sagt Häußler, der überdies beklagt, wie vergleichsweise niedrig in Deutschland die Bußgelder bei Tempoverstößen seien. Häußler: „Das ist auch im europäischen Vergleich wirklich nicht überzogen.“ Er selbst jedenfalls wäre sofort dafür, so genannte Schnellfahrer deutlich härter zu bestrafen.


Am Samstagabend Raser an roter Ampel erwischt

Ein Kommentar von Hans-Uli Mayer: Endlich wird reagiert

Es ist wirklich traurig. Aber wieder einmal hat sich der alte Spruch bestätigt, dass erst etwas passieren muss, bevor ein Missstand behoben wird. Passiert ist wahrlich genug auf der Olgastraße. Schwere Unfälle, bei denen zumeist unbeteiligte Personen Opfer wildgewordener Hochgeschwindigkeits-Junkies wurden, die sich mit ihren aufgemotzten Fahrzeugen auf dem Altstadtring Rennen geliefert hatten. Seit Jahren ist die nächtliche Raserei unter Anwohnern ein dauerhaftes Thema. Und es ist ein Ärgernis, dass die Polizei die Rennen auf dem Altstadtring seit Jahren mehr oder weniger bestreitet. Es mag schwierig sein, in den Nachtstunden einzelne Raser zu überführen – unmöglich ist es aber nicht, wie das jüngste Beispiel vom vergangenen Wochenende eindrucksvoll zeigt. Jetzt also wird reagiert. Endlich! Tempo 30 und die verlängerten Ampelzeiten erscheinen sinnvoll. Ob man sich von einer stationären Messstelle, also einem so genannten Starenkasten, viel versprechen soll, darf bezweifelt werden. Die jungen Raser mögen intellektuelle Defizite haben, vor einem solchen Blitzer zu bremsen, schaffen aber auch sie noch. Stadt und Polizei müssen deshalb auf dem Altstadtring weiterhin konsequent mit mobilen Anlagen kontrollieren. Nur wenn sie einige der Vollgasgeber erwischen und sich hartes Durchgreifen gegen sie und die juristische Folgen in der Szene herumsprechen, lassen sich andere Raser vielleicht abschrecken.

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Kommentare

23.08.2015 07:38 Uhr

Sie sind ja ne Lachnummer...

... sehr geehrter "Herr Typke"!
Für ne einfache Aussage, nämlich daß sie gegen Tempo 30 sind brauchen sie hier drei ellenlange, nichtssagende Kommentare, in denen sie sich mehrfach widersprechen?
Machen sie nur so weiter mit ihrer Bürgerinitiative, dann können sie wenigstens anderswo keinen Schaden anrichten. Die Anwohner der lärmgeplagter Stadtviertel brauchen ihre "Bürgerinitiative" nicht, die können sich schon selber wehren.
Ihnen geht es nur um "freie Fahrt für freie Bürger", alles andere interessiert sie und ihresgleichen nicht! Gemeinwohl und Rücksichtnahme sind ihnen fremd, nur ihre Partikularinteressen sind vorrangig! Aber da haben sie ja hier mit den Herren Schmitz und Braun zwei fleissige Mitschreiber...
Müssen erst Menschen sterben durch irgendwelche Raser und über-rote-Ampeln-Fahrer?
Ich nenne so ein Verhalten das, was es ist:

ASOZIAL!

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21.08.2015 09:57 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Tempo 30 nur wo Lärmpegel überschritten werden””

Zitat: "dann aber Überland mit 50 auf der Landstrasse rumzutuckern, ohne dass Sie einen Zeit-Schaden anmelden, finde ich mehr als lächerlich. (Aber eben jedem sein Spielzeug)"

Auch wenn's Ihnen schwerfallen mag, das nachzuvollziehen:

Es ist etwas anderes, ob man freiwillig langsam fährt, oder unfreiwillig per angeordneter Geschwindigkeitsbeschränkung.

Wenn Sie so sehr für T30 sind, machen Sie doch von Ihrem Recht Gebaruch, freiwillig T30 zu fahren (außer auf Autobahnen, da müssen Sie eine Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h einhalten).

Lassen Sie aber anderen die Wahl und die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob sie mit 50 auf der Landstraße zuckeln wollen (übrigens nur bei schönem Wetter um das schöne Wetter zu genießen - sonst fahre ich volle 100 km/h auf der Landstraße - aus Boswilligkeit natürlich im BMW X6 dann im 3. Gang, da jault er so schön und stößt besagte 600g CO2/km aus und braucht seine 18 l/100 km :-) ) oder nicht, und ob sie innerorts mit 50 oder 30 fahren wollen.

Aber gut, es gibt eben auch Leute, die Bevormundung und Regulierung bis ins Kleinste bevorzugen - zählen Sie dazu?

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21.08.2015 09:35 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Tempo 30 nur wo Lärmpegel überschritten werden””

Und Zitat: "[...] schlagen dann aber im gleichen Kommentar vor, man könne doch eine Petition "Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Rasern in der Oplgastrasse" einreichen?" beweist ebenfalls, dass Sie mit dem Verstehen so Ihre Schwierigkeiten haben. Ich schlug - ironisch und exemplarisch gemeint - eine Petition gegen die Einführung von Tempo 30 in der Olgstraße vor. Das ging bereits aus dem Kontext hervor, der Kontext war: "Tempo 30 wegen Rasern ist aber keine Begründung." und "wo T30 gerechtfertigt wäre (aber nur nachts), da werden wir zugunsten der Anwohner nichts unternehmen."

Aus diesem Kontext sehen Sie, dass es nicht Ernst gemeint war, da ich T30 nachts wegen Lärmschutz in einigen Abschnitten für gerechtfertigt halte.

Aus dem Kontext "Tempo 30 wegen Rasern ..." sehen Sie, dass es sich definitiv NICHT um eine Petition zur "Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Rasern in der Oplgastrasse" handeln kann, wie Sie dann mal wieder aus meinem Text herauslasen, sondern das Gegenteil.

Für einen - wie ich annehme - gestandenen Mann, sollte das doch zu den Grundlagen der Kommunikation gehören, dass man Dinge nicht nur selektiv wahrnimmt, um sie reflexartig bekämpfen zu müssen. Dazu gehört auch, Aussagen im Kontext zu analysieren und auch nicht aus dem Zusammenhang zu reissen und völlig andere Aussagen daraus zu machen, so wie Sie es hier - wieder mal - machen: "aber so tun, jede Sekunde, die Sie wegen Tempo 30 innerorts verlieren, entsteht ihnen (oder dem Volk) ein immenser Schaden, "

Dass mir persönlich wegen jeder verlorenen Sekunde ein immenser Schaden entstünde, steht nirgends. Andernfalls belegen Sie das mal mit einer Quelle.

Dass volkwirtschaftlich ein Schaden entsteht, steht außer Frage (wenn auch kein "immenser", wie Sie aus Stilgründen übertreiben). Jeder Unternehmer (jedenfalls mit Aussendienstmitarbeitern) und jeder BWLer und VWLer versteht das. Jeder Arbeitnehmer, der sich ins Thema einliest, auch. Nur ideologisch um jeden Preis an T30 interessierte sind für derlei simple Zusammenhänge nicht zugänglich.

Zitat: "Kann man IHRE Bürgerinitiative überhaupt noch ernst nehmen?"

Ich denke schon, denn wir sind die einzigen, die NACHWEISE, QUELLEN und FAKTEN präsentierten und uns auch in die Thematik EINGEARBEITET haben - ganz im Gegensatz zu den Tempo-50-Gegnern.

Beispiel: der BUND erdreistete sich, frei erfundene Behauptungen per Pressemitteilung zu verbreiten. Wir hakten nach. Und: nichts davon ist belegbar, alles frei erfunden. Dasselbe gilt für den ADFC. Dasselbe gilt für Herrn Dombrowski und andere, die hier nur plärren, aber NICHT EINEN EINZIGEN BELEG, nicht eine einzige Quelle für die eigene Position bringen konnten.

Kann man Plärrer, Ideologen, Betroffenheitsschauspieler, um jeden Preis PC-konforme und nicht nachforschende, nicht Fakten recherchierende, reine Meinungsäußerer Ernst nehmen? Ich denke nicht. Kann man Sie - ACHTUNG KONTEXT: für Thema T30 - ernst nehmen? Ich denke nicht. Sie mögen anderswo Ihre Qualitäten haben, hier aber nicht.

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21.08.2015 09:17 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Tempo 30 nur wo Lärmpegel überschritten werden””

Mein liebster Herr Dombrowski, wir hatten es ja schon so oft. Lesen UND GLEICHZEITIG verstehen, ist Ihre Stärke nicht, gell?

Zitat Volker Typke: "[...] wo T30 gerechtfertigt wäre (aber nur nachts), da werden wir zugunsten der Anwohner nichts unternehmen."

Da haben Sie's doch: Wo gerechtfertigt wegen Lärm, machen wir nichts. Wo nicht gerechtfertigt, greifen wir ein (wie es eigentlich schon Aufgabe der Aufsichtsbehörden wäre).

Dass Raser Lärm machen steht außer Frage. Nur, Sie haben es immer noch nicht kapiert, wie es in diesem Rechtsstaat zugeht. Schade. Habe ich doch schon Stunden der Aufklärung für Sie investiert und zudem finden Sie eine sehr, sehr ausführliche Beschreibung der notwendigen Grundlagen und Voraussetzungen für Tempo 30 auf unserer Webseite. Also wenn man's dann noch nicht kapiert...

Lärm im Sinne als Voraussetzung für ein Tempo-30-Limit setzt ein Lärmgutachten voraus, das nachweist, dass Lärmgrenzwerte überschritten werden UND mit der Maßnahme eine Pegelabsenkung um mindestens 3 dB(A) erreicht werden kann, in Ausnahmefällen auch mal weniger.

Lärm im Sinne des Gutachtens wird durch eine klar definierte Berechnung (nach RLS-90) durchgeführt, die u.a. die Verkehrslast und Zusammensetzung des Verkehrs zu Grunde legt. Die Bebauung spielt auch eine Rolle.

Lärm, so wie Sie es verstehen, dass es völlig subjektiv, allein WEIL Verkehr existiert, und durch ein oder mehrere sehr laute Einzelereignisse - wie Raser oder gar Rasenmäher oder Laubbläser - definiert wird, ist nicht Lärm, wie für verkehrsrelevante Eingriffe entscheidend.

Sie sind immer so reflexartig im Kommentieren, dass man merkt, dass Sie sich noch nie tiefer mit der Sache beschäftigt haben. Das ist schade und zugleich leider irgendwie heutiger Zeitgeist. Partei ergreifen, ohne Ahnung von der Sache zu haben...

Zu meiner Bemerkung zur Petition dagegen: Das ist ein Problem des Schriftverkehrs, dass nicht alle Leser dieselben intelektuellen Fähigkeiten haben, um Ironie erkennen zu können. Sinn des Abschnitts war, darauf aufmerksam zu machen, dass das "Stillhalteabkommen", das die Stadt Ulm als Begründung für das nicht abbauen der Schilder in Wiblingen vorschiebt, in so einem Fall sicher (und das ist natürlich nur eine Mutmaßung von mir) NICHT angewandt würde. Das Stillhalteabkommen ist nämlich de facto nur freiwilliger Art und zudem nur zwischen Landtag und Landesregierung getroffen. Kommunen sind daran nicht gebunden. Aber wenn Sie sich mal informiert hätten, wüssten Sie das alles. Auch hier beweisen Sie nur, dass Sie frei von jeglicher Ahnung meinen, überall Ihren Senf dazugeben zu müssen. Abermals schade. Aber da kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen.

Den Rest komentiere ich gleich, leider steht's dann wieder oberhalb von diesem. Die Kommentarfunktion der SWP sollte mal chronologisch angeordnet werden, das wäre besser...

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21.08.2015 06:07 Uhr

Antwort auf „Tempo 30 nur wo Lärmpegel überschritten werden”

Jetzt machen Sie Ihre Bürgerinitiative wirklich zum Kaschberle-Theater...

haben Sie unlängst geschrieben:

+++Zitat Volker Typke: Aber mich beruhigt, dass eben jene, die so entspannt behaupten, auf "die paar Minuten käme es ja nicht an" oft genau die sind, denen es in anderen Situationen ganz kleinkariert eben doch darauf ankommt (Beispiele: "bitte Radweg von x nach y bauen, dann kann ich 100 m sparen" oder "bitte eine neue Kasse aufmachen" beim Aldi oder "hey, hinten anstellen, ich war vor Ihnen dran" beim Bäcker oder "wo bleibt mein Essen" im Restaurant" oder oder oder...+++

+++Zitat Volker Typke: (...)Da ich bei schönem Wetter nur mit einem 50 ccm Gefährt mit 2,3 PS und max. 50 km/h "durch die Gegend protze" (auch Überland), und trotzdem gegen sinnloses T30 bin,...(...) +++
Mal abgesehen davon, dass mir egal ist, wie schnell Sie fahren, einerseits aber so tun, jede Sekunde, die Sie wegen Tempo 30 innerorts verlieren, entsteht ihnen (oder dem Volk) ein immenser Schaden, dann aber Überland mit 50 auf der Landstrasse rumzutuckern, ohne dass Sie einen Zeit-Schaden anmelden, finde ich mehr als lächerlich. (Aber eben jedem sein Spielzeug)

schreiben Sie jetzt:

+++Zitat: Volker Typke: In der Olgastraße gibt es in der Tat laut Lärmgutachten Abschnitte, wo T30 gerechtfertigt wäre (aber nur nachts), da werden wir zugunsten der Anwohner nichts unternehmen.+++ ( Das finde ich wirklich nett von Ihnen )

schreiben Sie weiter: +++ Zitat Volker Typke: Übrigens, wie wäre es mit einer Petition dagegen, ...(..)+++

Eine Geschwindigkeitsbeschränkung wegen zu hohem Lärm finden Sie in Ordnung, schlagen dann aber im gleichen Kommentar vor, man könne doch eine Petition "Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Rasern in der Oplgastrasse" einreichen?

Verursachen RASER etwa keinen Lärm? besonders nachts?

Kann man IHRE Bürgerinitiative überhaupt noch ernst nehmen?

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21.08.2015 00:57 Uhr

Antwort auf „Tempo 30 nur wo Lärmpegel überschritten werden”

P.S. Siehe auch SWR-mediathek unter Suchbegriff "Tempo-Streit ", verlinkt auch auf unserer Startseite www.gegen-tempo-30.de

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21.08.2015 00:49 Uhr

Tempo 30 nur wo Lärmpegel überschritten werden

Wir von der Bürgerinitiative gegen Tempo 30 werden das sehr genau beobachten und einschreiten, wenn außerhalb der Abschnitte, in denen die Lärmgrenzwerte überschritten werden, Tempo-30-Schilder aufgestellt werden. In der Olgastraße gibt es in der Tat laut Lärmgutachten Abschnitte, wo T30 gerechtfertigt wäre (aber nur nachts), da werden wir zugunsten der Anwohner nichts unternehmen. Es steht aber jedem frei, etwas dagegen zu tun.

Tempo 30 wegen Rasern ist aber keine Begründung.

Ich sehe schon, da kommt wieder einiges an Arbeit auf uns zu.

Übrigens, wie wäre es mit einer Petition dagegen? Wie wir in Wiblingen lernen durften, kann man damit ja "die geltende Rechtslage" einfrieren. Aber wetten, dass dann die Stadt plötzlich nichts mehr vom Stillhalteabkommen wissen will und mit "höherem Allgemeininteresse" argumentieren wird, um sich nicht ans Stillhalteabkommen halten zu müssen?

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20.08.2015 18:34 Uhr

Antwort auf „Sippenhaft für alle Autofahrer”

Ihre Zweifel an der Anpassung der Ampelschaltung teile ich. Leider. Ulm (und auch Neu-Ulm) ist soweit von grünen Wellen weg, dass man kaum an Zufall glauben kann. Auch eine defekte Ampel >6 Wochen interessiert ja bekanntlich nicht. Schade, denn das Tempolimit ist nicht entscheident für Fahrzeit, trägt IMHO nur <20% bei.

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20.08.2015 14:12 Uhr

30 oder 50

30 oder 50, mir altem Sack ist das egal. Ich schaffe mit meinem Fahrrad sowieso nicht mehr als 30 km/h.

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20.08.2015 12:41 Uhr

Wie doof sind eigentlich unsere Verkehrsplaner,

hab ich die gewählt, ich hoffe nicht.
Wer bei 50 zu schnell fährt, fährt auch bei 30 zu schnell!!
Wir haben genug Regelungen, Gesetzte und Verbote, nur diese müssen einfach mal angewendet werden.
ABER NICHT TEMPO 30 AUCH NOCH!!!

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20.08.2015 12:05 Uhr

Wieder mal Tempo 30 - Irgend ein Grund findet sich immer - und die SWP klatscht wieder Beifall

Wieder mal Tempo 30 - Irgend ein Grund findet sich immer - und die SWP klatscht wieder Beifall!

Linkes Blättle...

PS: 30 % weniger Frequenz in der Hirschstraße, zurückgeführt auf die Schikanen gegen Autofahrer und zu wenige Parkplätze.

Ach ja - ich kaufe auch heute wieder für knapp 200 € ein - im Internet. Billiger als in Ulm, keine Parkgebühren, und wird bis an die Haustüre geliefert.

Danke Ulm!

So macht man eine Stadt auch wieder kaputt.

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20.08.2015 11:43 Uhr

wieso nicht Schrittgeschwindigkeit

ich bin schockiert! nur tempo 30? ich hätte mit Schrittgeschwindigkeit gerechnet...

ohne eine oder am besten zwei stationäre Radarfallen und immer wieder stattfindende Polizeikontrollen wird dieser Aktionismus keinen einzigen Raser interessieren

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20.08.2015 10:16 Uhr

Sippenhaft für alle Autofahrer

Stationäre und mobile Radarmessungen durchführen und den Rasern den Führeschein entziehen, dass sind die richtigen Maßnahmen. Alle normalen Autofahrer in Sippenhaft zu nehmen und mit Tempo30 zu bestrafen, ist falsch und ungerecht.Es muss noch eine Verkehrsachse durch Ulm gegen, auf der Tempo 50 möglich ist.
Fährt die Straßenbahn dann auch nur noch Tempo 30? Werden die Ampelschaltzeiten angepasst oder hat nur noch derjenige die grüne Welle, der verbotenerwise mit 50 durch fie Olgastrasse "rast" .

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20.08.2015 09:31 Uhr

Tempo 30

So ein Schmarrn, meint ihr dass diese Spinner sich durch eine Tempo 30 Zohne stoppen lassen. Da helfen nur Blitzer

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