Fernwärmenetz: Ökologischer, aber deutlich teurer

Berufsschule und Fachoberschule in Neu-Ulm sollen an der expandierende Fernwärmenetz der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm angeschlossen werden. Das ist klimafreundlicher, aber auch deutlich teurer.

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Die Heizkessel in der Fachoberschule und der Berufsschule in Neu-Ulm sind marode, teils mehrfach geschweißt. Lange werden sie jedenfalls nicht mehr halten. Da trifft es sich gut, dass die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) gerade ihr Fernwärmenetz ausbauen – und in diesem Zuge auch die beiden Schulen daran anschließen könnten. Im Umweltausschuss des Kreistags wurde über das SWU-Angebot diskutiert.

Weniger Kohlendioxid

Eines war in der Sitzung unstrittig: Aus ökologischer Sicht ist ein Fernwärmeanschluss sinnvoller, als dezentrale Erdgasheizungen. Jährlich rund 550 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid könnten eingespart werden, erklärte ein SWU-Mitarbeiter. Es gibt jedoch ein Problem: Die saubere Lösung ist auch die deutlich teurere.

Der Austausch der Kessel in beiden Schulen kostet 155.000 Euro, ein Fernwärmeanschluss 174.000 Euro. Zudem sind die jährlichen Betriebskosten bei Erdgasheizungen auf insgesamt 104.000 Euro veranschlagt, bei Fernwärme auf 183.000 Euro. Der Umweltausschuss vertagte die Entscheidung, um eine detailliertere und umfassendere Kostenanalyse abzuwarten.

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